Posts mit dem Label Baby werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Baby werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 25. Mai 2017

Geburtsbericht Sam Louis


Auch wenn die Geburt nun auch schon wieder 3 Monate her ist möchte ich euch heute davon erzählen.
Der Stichtag war für den 21.02.2017 ausgerechnet, eigentlich ein tolles Datum um zur Welt zu kommen, denn dann hätte der kleine Mann mit seinem Opa Geburtstag.
Doch alles baden, Tee trinken usw. half nichts, der kleine Mann wollte wohl seinen eigenen Geburtstag haben.
Am 21.02. ging es morgens also zum Frauenarzt zum Termin, den ich eigentlich garnicht haben wollte *grins*

"Sie haben sehr wenig Fruchtwasser. Noch geht es dem kleinen Mann aber gut!"

Beim Frauenarzt musste ich dann ans CTG, wo auch leichte Ausschläge zu sehen waren, dennoch reichten diese nicht für eine Geburt.

Danach wurde dann die übliche Untersuchung gemacht und auch nochmal ein Ultraschall, der am Stichtag immer gemacht wird, um zu schauen ob das Baby noch gut versorgt ist.
Bei mir ist dann der Fall gewesen, dass der kleine Mann noch gut versorgt wurde, allerdings meine Fruchtwassermenge zu wünschen übrig lies.
Ansonsten war alles in Ordnung und Geburtsbereit.
Meine Frauenärztin legte mir Nahe noch einen Termin in zwei Tagen zu machen, bis dahin habe der kleine Mann Zeit sich auf den Weg zu machen von selbst und ich nochmal die Möglichkeit etwas nach zu helfen mit diversen Hausmittelchen wie z.B. Badewanne oder oder oder.
Am Donnerstag würde man dann nochmal nach der Fruchtwassermenge schauen und dann würde ich ins Krankenhaus fahren und dort nochmal nachschauen lassen und gegebenenfals einleiten lassen müssen.
Ich fing erstmal hormonbedingt an zu weinen, denn eine Einleitung wollte ich aufgrund von diverser Geschichten, wie lange sowas dauern kann und alles, eigentlich nicht.

Also beschloss ich in diesen zwei Tagen nochmal alles erdenkliche zu tun um dem kleinen Mann den nötigen Schupser zu geben, den er anscheinend zu brauchen schien.
Ich ging spazieren, ging nochmal in die Badewanne und und und.
Doch nichts half, auch am Donnerstag morgen hatte sich noch nichts getan.
Und wieder zum Frauenarzt...Wie ich mich freute... Nein halt stop, ich war deprimiert und hatte das leichte Gefühl versagt zu haben und mein Baby wolle nicht zu mir - ich weiß total bescheuert, aber Mama´s wissen wie sehr die Hormone einem zusetzen können, besonders gen Ende.

Keine Wehen auf dem CTG und immernoch zu wenig Fruchtwasser
 

Beim Frauenarzt dann wieder alle üblichen Untersuchungen...Auf dem CTG tat sich nichts - wirklich rein GAR NICHTS!
Auch die erneute Ultraschalluntersuchung ergab nichts neues.
Diagnose war wieder zu wenig Fruchtwasser und sie meinte eventuell sogar noch weniger als beim letzten Mal.
Also stand jetzt fest meine Frauenärztin würde mich ins Krankenhaus schicken.
Ich musste mich wieder zusammenreißen, doch dennoch rollten einige Tränen mein Gesicht runter.
Meine Frauenärztin ist so lieb, sie hat mir über den Rücken gestreichelt, mir alles in Ruhe nochmal erklärt, gesagt dass alles ut werden wird und ich in Ruhe die restlichen Sachen einpacken könne zu Hause, nochmal was frühstücken könne und dann gegen mittags ganz entspannt ins Krankenhaus fahren könne.
Ganz entspannt - sie hat leicht reden. Ich war nervlich am Ende und wusste nicht was ich machen sollte.
Ein hin und her war in meinem Kopf...Wieso einleiten, wenn es dem kleinen Mann doch noch gut geht?!
Also rief ich meine Hebamme an und teilte ihr mit, was meine Ärztin mir ans Herz legte.
Die war überhaupt nicht begeistert von einer möglichen Einleitung, sagte letzendlich aber ich muss es entscheiden.
Ich entschied mich für ins Krankenhaus fahren, schließlich würden die dort auch nochmal untersuchen und sich eine eigene Meinung bilden - vielleicht ist ja alles doch nicht so schlimm und sie geben Entwarnung.

Im Krankenhaus hieß es erstmal warten

Gegen Mittag fuhren wir dann ins Krankenhaus.
Dort angekommen hieß es dann erstmal warten, bis jemand Zeit für uns hatte - wie das halt so ist in Krankenhäusern.
Irgandwann wurde dann mein Name aufgerufen.
Wir gingen mit der Ärztin in den Behandlungsrum und ich wurde untersucht.
Danach ging es zum Ultraschall und auch hier konnten sie keine Entwarnung geben, es sei wirklich wenig Fruchtwasser.
Die Ärztin verließ den Raum um mit dem Chefarzt meinen "Fall" und meine Werte zu besprechen.
Als sie zurück kam pochte mein Herz wie wild in meiner Brust.
Doch auch hier bekam ich die Nachriht, die ich eigentlich nicht hören wollte.
Mein Fruchtwasserwert läge bei 5 und das wäre genau an der Grenze, wo sie sagen würden, dass ich hier bleiben soll.
Wieder flossen die Tränen, denn ich mag Krankenhäuser nicht.
Auch diese Ärztin war total lieb und redete mir gut zu.
Mein Mann und ich mussten nicht lange überlegen.
Wenn es für den kleinen Mann besser ist, dann soll es so sein.
Noch geht es ihm zwar gut, aber wer garantiert mir wie lange die Versorgung noch stimmt?! - Dieses Risiko wollten wir nicht eingehen.
Also wurde ich aufgenommen und mir wurde dieser "wundervolle" Zugang gelegt, wodurch ich Medikamente hätte bekommen können, wenn nötig.

Dann ging es erstmal auf Station und das Zimmer beziehen.
Ich kam auf Station an und meldete mich mit meiner "Akte", die ich zuvor bekommen hatte.
Entsetzt wurde ich gefragt ,,Sie sind doch nicht schon Frau A.?!"
Ähm doch genau die bin ich.
Es war noch kein Bett frei, also wieder erstmal warten - oh ich liebe warten in Krakenhäusern...Nicht...
Irgendwann nach ner halben Stunde wurde ich dann endlich auf mein Zimmer gebracht.
Im Zimmer war eine nette Zimmernachbarin, die ihr erstes Kind bekommen hatte.
Wir unterhielten uns ein wenig, mein Mann, ich und sie und ihr Mann - sehr nette Menschen.
Wenigstens hatte ich mit meiner Zimmernachbarin Glück gehabt.

Auf zum Weg zur Einleitung

Die Sachen abgeladen und etwas ausgeruht ging es dann bald zum CTG.
Der Plan war halbe Stunde CTG, dann würde ich die erste Testdosis Tablette zum einleiten bekommen und dann nochmal ne halbe Stunde CTG, um zu schauen wie der kleine Mann und ich auf die Tablette reagieren.
Gesagt getan - erste Tablette dann ca. um 14:30 Uhr eingenommen.
Gegen 16:30 Uhr zeigte diese dann auch schon ihre Wirkung so langsam.
Ich bekam leichte Wehen und spürte diese ziemlich.
Mein Mann war zu dem Zeitpunkt gerade nach Hause, denn der zukünftige große Bruder musste ja auch irgendwann ins Bett und da Schwiegermutter am nächsten Tag arbeiten musste, musste mein Mann nach Hause.

Gegen 18:30 Uhr musste ich dann wieder ans CTG und huch da waren deutliche Ausschläge zu erkennen, teilweise schlug das CTG bis 100 aus - dafür waren die Wehen aber noch ganz gut zu ertragen.
Überraschender Weise wollte mir die Hebamme dann auch gleich die zweite Tablettendosis geben, obwohl zu mir heute Nachmittag gesagt wurde erst morgen früh - ich war verwirrt.
Die Hebamme sprach nochmal mit dem Arzt und kam dann wieder.
Der Arzt hatte gesagt er sehe keinen Grund wieso nicht jetzt die zweite Tablette.
Aber da ich leichte Bedenken gezeigt hatte bekam ich nur wieder die halbe Dosis - sprich die Testdosis noch einmal.
Um 19:30 Uhr war auch diese "Sitzung" überstanden.
Später stellt sich noch raus, dass dies die richtige Entscheidung war.
Um 22:30 Uhr wieder zum CTG war der weitere Plan.

22:30 Uhr CTG?! Nein so nicht.

Der Plan 22:30 Uhr zum Ctg zu gehen scheiterte.
Ab 21:00 Uhr musste ich dann bereits tief ein und aus atmen.
So langsam tat sich also sehr deutlich etwas.
Gegen 21:30 Uhr sagte ich zu meiner Zimmernachbarin ich würde ein wenig auf dem Flur hin und her laufen und mal schauen was passiert.
Schlagartig wurde es heftiger, ich musste stehen bleiben und mich festhalten.
Ab diesem Zeitpunkt war mir klar ich musste meinen Mann anrufen.
Also rief ich ihn an, er solle jemanden organisieren, der aufpasst, falls Sohnemann Nummer 1 wach wird.
Ich sagte ihm es würde jetzt schlagartig heftiger geworden sein und ich wüsste nicht wie schnell es jetzt geht.
Dieser zögerte nicht lange und rief meinen Bruder an, der von meiner Mutter "in einem etwas unangemessenem Tempo"(Nein, das Gegenteil von schnell) zu uns fuhr.
Später erfuhr ich mein Bruder sprang aus dem noch fahrenden Auto meiner Mutter *lach*
Ich ging schonmal zum CTG hoch, denn ich konnte nicht mehr warten.
Zuerst wurde mein Muttermund untersucht - vielleicht 1 cm offen, da werde ich noch was vor mir haben...
Danach wurde ich ans CTG geschlossen.
Als mein Mann dann gefühlt nach einer halben Ewigkeit kam war es ungefähr 22:30 Uhr und ich musste bereits IM CTG-Raum laut veratmen - zum Glück nicht alleine, eine andere tat mir dies gleich und wir "schrien" um die Wette.
Auf dem CTG war zu meiner Überraschung kaum was zu sehen, obwohl ich bereits heftige Wehen hatte.
Diese wurden irgendwann so stark, dass mir unter den Wehen schlecht wurde - wie auch bei meinem ersten Sohn musste ich mich übergeben.
Ich wusste ab diesem Zeitpunkt es würde nicht mehr lange dauern, denn bei meinem ersten Sihn passierte dies auch und zu dem Zeitpunkt waren wir damals schon im Kreißsaal.

Wir brauchen den Kreißsaal JETZT!

Die Wehen wurden immer heftiger und schmerzhafter.
Ich spürte einen leichten Druck nach unten, der mit der Zeit mehr wurde.
Ich dachte bald würde die Fruchtblase platzen, denn das hatte sie bisher noch nicht merkbar getan.
"Der Kreißsaal wird noch sauber gemacht!" - diesen Satz hörte ich gefühlt 14722536484 Mal.
Ein anderer Kreißsaal war nicht frei zu dem Zeitpunkt, irgendwie hatte ich mir einen Tag "ausgesucht" wo Hochsaison im Krankenhaus war.
Als ich dann gar nicht mehr aus dem schreien raus kam kam die Hebamme und sagte, dass wir jetzt in den Kreißsaal gehen, es sei ihr egal, ob die da jetzt fertig ist.
Wir gingen zum Kreißsaal und die Hebamme "schmiss" die Putzfrau raus, die gerade gemütlich am Kissen beziehen war.
Mit dem Satz "Raus hier. Wir brauchen den Kreißsaal JETZT!" wurde sie rausdirigiert.
Als ich dann vor dem Bett stand sagte ich nur noch entsetzt "Ich glaube ich spühre den Kopf!"
Die Hebamme wurde hektisch und sagte ich solle schnell aufs Bett, alles untenrum ausziehen.
Gesagt getan.
Als die Hebamme dann nach schaute sagte sie nur zu mir "Ich sehe den Kopf, ihr Baby kommt jetzt!"
Schockiert wie schnell das jetzt alles ging sagte ich nur verzweifelt und ängstlich, fast den Tränen nahe "Aber ich habe keine PDA"
Die Antwort, die ich bekam war, dass ich die jetzt auch nicht mehr brauche und wenn ich gut mitarbeite sprechen wir hier von 5 Minuten.
Für eine PDA war es also längst zu spät, bis diese gelegt wäre, wäre mein Kind schon da - ok nachvollziehbar, also ziehen wir das ganze ohne durch....Aua...
Ähm 5 Minuten? Ich dachte ich hab mich verhört.
Auch mein Mann stand total neben sich, er war doch gerade erst ins Krankenhaus gekommen und nun geht alles zack zack.
Wir gingen von paar Stunden Kreißsaal aus.
Haha Pustekuchen, unser Sohn hatte es eilig.

Die Hebamme schrie die Ärztin herbei, dass diese sofort kommen solle, das Kind kommt jetzt.
Die Ärztin war noch nicht einmal drin, da war der Kopf schon so gut wie da.
Ich bekam Anweisungen, wie ich solle die Beine locker lassen und entspannen.
Ich schrie sie an und war der festen Überzeugung ich sei entspannt.
Ich konnte gar nicht so schnell gucken, da guckte ein Kopf raus.
Und auch der Rest flutschte einfach so ganz fix raus.
Es sah definitiv aus wie ein Rausschmiss - ich hatte mein Baby aus seiner Bude geschmissen.
Um 23:43 Uhr war der kleine Mann ausgezogen.
Das ging mir alles zu schnell, ich hatte Schwierigkeiten den kleinen Mann sofort entgegen zu nehmen.
Was aber auch daran lag, dass bei meinem ersten Sohn alles ganz schnell gehen musste und er mir sofort erstmal weg genommen wurde und untersucht wurde.
Dieses Mal durfte sogar mein Mann die Nabelschnur durchschneiden, was er beim ersten Sohn nicht durfte, da ja alles schnell gehen musste.
Mein Mann war ebenfalls etwas von der Rolle, dass unser zweiter Sohn nun da war. 

Auch die Plazenta und den Rest der Nabelschnur "schmiss" ich der Hebamme entgegen.
Kaum war der kleine Sohnemann da, wollte auch der Rest ausziehen.
Die Hebamme sagte nur mit einem Grinsen "Na Sie haben es ja besonders eilig heute, ich dachte ich könne in Ruhe Blut aus der Nabelschnur abnehmen und da schmeißen Sie mir gleich den Rest schon entgegen!" 
Alles sah super aus und war in Ordnung.

Anschließend wurde ich auf Geburtsverletzungen untersucht.
Überraschender Weise ist weder meine Naht von der ersten Geburt, noch irgendetwas anderes stark gerissen.
Ich hatte nur ein paar leichtere Schürfwunden, die inklusive einer Geburtsverletzung von der ersten Geburt genäht wurden.

Baby war kerngesund und mit seinen 50 cm und 3400 Gramm kleiner, aber 100 Gramm schwerer als sein großer Bruder bei der Geburt. 
Den Dickschädel hatte jedoch auch er mit 35,5 cm.

Übrigens waren wir ganze 5 Minuten im Kreißsaal und davon war ich gerade mal 1,5 Minuten an das CTG im Kreißsaal angeschlossen, dann war er schon da.
Selbst die Hebamme sagte so ein kurzes CTG hat sie selbst noch nie gehabt.
Und ich muss sagen nach dieser doch ziemlich schnellen Geburt ging es mir sehr viel besser als nach der ersten längeren Geburt.

Ich hoffe euch hat mein Geburtsbericht, der ja ein halber Roman geworden ist, gefallen und ich darf euch bald wieder als meine Leser begrüßen.
Bis bald.




Donnerstag, 30. März 2017

Hello again - ich bin wieder zurück


Nun ist das Jahr schon fast 4 Monate alt und ich kam bisher nicht dazu etwas zu bloggen.
Bei uns hat sich einiges verändert.
Seit dem 23.02.2017 sind wir nun zu 4. 👶
Der kleine Sam Louis wurde am 23.02.2017 um 23:43 Uhr mit zarten 50 cm, stattlichen 3400 Gramm und stolzen 35,5 cm Kopfumfang geboren.
Mama, Papa, der große Bruder und Baby sind wohl auf und leben sich momentan gerade noch ins Familienleben ein.

Ich hatte euch nicht groß von meiner Schwangerschaft erzählt - Warum nicht fragen sich die meisten sicherlich?!

Im vornerein sage ich euch folgendes: Der folgende Text sind meine niedergeschriebenen Gefühle und Gedanken, die ich zu der Zeit hatte und für Gefühle und Gedanken kann ich nichts und möchte dafür auch nicht verurteilt werden. DANKE! 😉

Nun ja, das war so.
Eigentlich sollte ich am 01.08.2016 wieder anfangen zu arbeiten. Der Große würde in die Kita gehen.
Wie das Schickal dann so spielt hatte die Natur einen anderen Plan für mich.
Ich hatte gerade alles abgeklärt, wie es nach der Elternzeit witer gehen soll.
Zwei Tage später an Zyklustag 53, dem 15.06.2016, machte ich dann einen Schwangerschaftstest, nachdem viele sagten ich solle es machen - eigentlich war es unmöglich und ich hatte doch erst zwei Mal meine Tage, sprich erst einen Zyklus.
Ist uns wirklich ein Verhütungsunfall passiert, der alle Pläne über den Haufen wirft?!
Diese Sekunden / Minuten des Wartens morgens was der Test wohl anzeigen mag.
Wahnsinn, da waren wirklich 2 Striche.

Fast in Ohnmacht fallend vor lauter Verzweiflung und Angst ging ich in die Stube zu meinem Mann und brachte ihm die "frohe" Nachricht, die für mich im ersten Moment überhaupt nicht froh war.
Ich glaubte dem Test nicht, beschloss am nächsten Tag noch einen zu machen.
Doch auch dieser zeigte nichts anderes - ich schien also wirklich schwanger zu sein.
Sofort beim Arzt angerufen, denn ich wollte doch am Wochenende meinen Geburtstag nachfeiern.
Ich bekam einen Termin für den nächsten Tag.
Auch dort bestätigte sich der Verdacht - viel war noch nicht zu sehen, aber es war etwas da.
Mit dieser Nachricht musste ich erstmal klar kommen.

Tausend Gedanken schossen mir durch den Kopf.
Schaffe ich das mit einem Kleinkind von 1,5 Jahren und einem Baby?
Was sagt meine Arbeit dazu, dass ich NICHT wie geplant als Warenverräumung anfangen kann?
Wie wird das finanziell laufen, wo wir doch jetzt schon nicht das große Geld haben?
Möchte ich dieses Baby überhaupt? - Ja auch diese Frage stand im Raum. (Im weiteren Gedankengang kam jedoch Abtreibung nicht in Frage, da ich der Meinung bin seine Fehler muss man selbst ausbügeln)
Da stand ich also mit meinen tausend Fragen im Kopf.
Für die Feier am Wochenende malte ich mir eine Ausrede mit Mandelentzündung und Antibiotika aus um nichts trinken zu müssen - schließlich sollte es so früh keiner erfahren großartig und ich musste erstmal selbst damit klar kommen.

Mein Mann freute sich auf das Baby, er sagte locker:,, Ein zweites wollten wir sowieso, kommt jetzt halt nur ein bisschen früher, als geplant!"
Mit der Zeit und ein paar Arzttermine später empfand ich zwischendurch tatsächlich ein wenig Freude.

Dann der schwere Gang - zwei Wochen vor meinem eigentlichem Arbeitsbeginn ging ich in die Filiale, wo ich hätte anfangen sollen und teilte meine erneute Schwangerschaft mit.
So schlimm war es dann gar nicht und auch das spätere Telefonat mit der Bezirksleitung lief völlig entspannt ab - ein großer Stein fiel vom Herzen und ich konnte so langsam mich auf das Baby konzentrieren.

Dennoch war die Schwangerschaft überschattet von Sorgen und negativen Gedanken.
Ich wollte mit dieser Schwangerschaft nicht warm werden, sie nicht akzeptieren.
Wünschte mir teilweise es würde sich von selbst erledigen, das "Problem".
Aber in anderen Momenten machcte ich mir Sorgen ums Baby - als ich eine leichte Blutung hatte, als ich Wasserverlust hatte bei einer Erkältung (bei geschwächtem Beckenboden aus der ersten Schwangerschaft kein Wunder), als bei einer Untersuchung das Kleinhirn nicht gefunden wurde oder als eine kleine Zyste gefunden wurde beim Baby.

Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle - ein auf und ab, tausend Gedanken negative und auch positive.
Erst spät mochte ich allen von meiner erneuten Schwangerschaft erzählen - die Reaktionen waren geteilt.
Die einen freuten sich, die anderen fragten sich wie ich das schaffen will und wieder andere waren erstaunt und überrascht.
Die Schwangerschaft verflog wie im Flug, sie zog nur so nebenbei vorbei.
Zum Schluss hin freute ich mich irgendwie schon über das Baby, doch da war diese shreckliche Angst dem nicht gerecht zu werden, als Mutter zweier Kinder mit so kurzem Abstand zu versagen.

Um es also auf den Punkt zu bringen: Ich habe nicht großartig drüber erzählt/gebloggt, da ich selbst erst sehr spät mit der Schwangerschaft klar kam und mich damit abfinden konnte wieder schwanger zu sein. Erst als der Bauch größer wurde und der kleine mensch in mir sich bemerkbar machte mit sanften Tritten, da konnt eich so langsam mich freuen. Dennoch waren zwischendurch immer mal wieder Tage da, wo ich am Boden war und einfach nur geweint habe.
Sprich ich wusste selbst nicht meine Gefühle zu ordnen, also konnte ich sie noch weniger aufschreiben.

Einige verstehen sicherlich mein Handeln, andere finden es eventuell schade, dass ich nicht euch an meiner Schwangerschaft groß habe teil haben lassen.
Noch weiß ich nicht wo die Reise hingehen wird - wird sie schrecklich oder schön?
Ich halte euch auf dem laufenden so gut es geht. 

Dienstag, 15. November 2016

10 Tipps für werdende Eltern


 
Ich dachte mir mal ich schreibe mal ein paar Tipps zusammen für werdende Eltern.

💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕

  • SCHLAFT!!!! Schlaft vor, so viel und lange ihr könnt, denn wenn euer kleines Wunder da ist ist  dies Mangelware. Ihr werdet es vermissen ins Bett zu gehen wann ihr möchtet.
  • Geht noch so oft aus wie ihr gerne möchtet. Bleibt nicht auf dem Sofa sitzen und sagt "Ach das können wir immer noch machen!" Macht wozu ihr Lust habt. Ehe ihr euch verseht ist die Schwangerschaft auch schon vorbei und so schnell werdet ihr wohl nicht euer kleines Baby abgeben, gerade nicht wenn die Mama stillt ;-)
  • Packt schon mal semtliche Deko weg bevor das Baby da ist, denn es geht schneller als man denkt und das Baby ist so flink, dass alles runter fliegt. Besser vorgesorgt, als dann später Scherben oder ähnliches weg zu machen.
  • Macht die Wohnng nicht erst babysicher, wenn das Baby da ist, sondern schon vorher, denn es kommt sowieso immer was dazu, was einem noch einfällt, woran man vorher nicht gedacht hat.
  • Geht zu einem Geburtsvorbereitungskurs liebe werdenden Eltern, es ist Gold wert. Ich würde allerdings dazu raten einen ohne Partner zu machen, denn unter Frauen ist man doch um einiges entspannter und offener, als wenn Männer dabei sind. Meist bieten die Kurse dann einen Partnerabend an, wo die Partner mit dabei sind. Ich fand den Kurs toll, Kontakt zu Frauen, die im gleichen Zeitraum entbinden wie ich und er hat mir auch die Angst genommen vor der Geburt, ich fühlte mich deutlich besser vorbereitet. Mein Mann fand den partnerabend auch super. So konnte er mich während der Wehen super unterstützen, wusste was zu tun ist und stand nicht hilflos im Kreißsaal rum. 
  • Kümmert euch rechtzeitig um eine Hebamme, die euch nach der Geburt zu Hause besucht. Diese Hebammen sind heutzutage leider ziemlich rar, da dieser Beruf aus zu sterben droht. Er ist einfach zu schlecht bezahlt. Deshalb sind viele Hebammen schnell ausgebucht. So eine Hebamme ist Gold wert nach der Geburt und eine super Hilfe und Unterstützung. Gerade beim ersten Baby sollte man diese nette Person zu Rate ziehen. Wenn ihr eine tolle erwischt sind die Besuche von ihr Balsam für die Seele.
  • Kauft nicht alles erst zum Schluss hin, sondern alles nach und nach. So spart ihr für den Moment Geld und habt die Ausgaben nicht alle auf einem Haufen.
  • Kauft Kleidung und das was man noch gebraucht gut erhalten bekommen kann gebraucht, denn die kleinen wachsen einfach zu schnell und jeder gesparte Euro kann andersweitig verwendet oder gespart werden.
  • Habt das Kinderzimmer rechtzeitig fertig, so habt ihr zum Schluss hin keinen Stress damit und könnt euch voll und ganz aufs Baby freuen.
  • Verratet den Namen eures Babys erst wenn das Baby da ist oder behaltet zumindest den vollen Namen, falls es zwei Namen bekommen soll, weitesgehend für euch. So vermeidet ihr Diskussionen über die Namensgebung und könnt euch so nicht verunsichern lassen und das Baby bekommt so definitiv den Namen, den IHR euch als Eltern ausgesucht habt.

💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕

Samstag, 17. September 2016

Kita Eingewöhnungswoche 5 - es ist geschafft!!!



Woche 5 ist nun um, eigentlich war die Eingewöhnung nurnoch ein paar Tage der Woche.
Deswegen geht dieser Bericht diesmal nur bis Mittwoch, denn ab da gibt es nichts mehr zu erzählen und die Eingewöhnung ist beendet.

Montag, der 12.09.2016

Am Montag brachte ich wie gewohnt um 09:30 Uhr den kleinen in die Kita.
Heute sollte er wieder mitessen und ich würde ihn um 11:30 Uhr wieder abholen.
Das Abliefern lief wie die letzten Tage mit kurzem Gejammer, aber er beruhigt sich auch wieder.
Inzwischen hängt ein neuer Zettel unten, den ich beim raus gehen sah - Scharlach ist zu Besuch in der Kita.
Jippiiiiiieeee ist denn nie Ruhe?!
Wie sonst auch bin ich mir was zu frühstücken holen gegangen und ging dann etwas spazieren.
Um 11:30 Uhr dann holte ich das komplett kaputte Kind wieder ab.
Wir besprachen wie es weiter gehen wird, morgen wird das erste Mal versucht, dass er dort schläft.
Ich solle doch bitte etwas vertrautes mitbringen.
Und morgen kommt der Terrorzwerg schon um 9 Uhr in die Kita anstatt erst um 09:30 Uhr.

Dienstag, der 13.09.2016

Heute ist der Tag der Tage gewesen, der letzte Schritt wird gemacht - danach ist mein kleines Baby ein Kindergartenkind von 9-14 Uhr.
Wir nahmen seine Spieluhr mit mit der Aussage die müsse danach aber wieder mit nach Hause, die ist schon über 20 Jahre alt und wurde schon von dem Onkel und der Tante heiß geliebt.
Ausnahmsweise ging es heute nach ein paar Tagen ohne Tränen beim Abschied - juhu Mama freute sich.
Mir wurde gesgt ich solle mich ab 12 Uhr ungefähr bereit halten, sie würden mich dann anrufen, falls er garnicht schlafen würde.
Ich fragte die Erzieherin noch ob Scharlach auch in der Gruppe sei, sie verneinte und sagte ihr sei kein Fall bekannt.
Ab 12 Uhr war ich in Bereitschaft, um 12:15 Uhr hielt ich es zu Hause nicht mehr aus und ging fest davon aus, dass gleich das Telefon klingeln würde, doch dies tat es nicht.
Vorsorglich ging ich schon in Richtung Kita, wo mir dann die Erzieherin entgegen kam und sagte, dass alles gut sei und er innerhalb von 10 Minuten ganz entspannt eingeschlafen ist und sie nun Pause macht.
Man war ich da erstaunt und super stolz - ich schrieb es sofort dem Papa, der es auch kaum glauben konnte.
Es war also geschafft, im Prinzip war mein Kind nun endgültig ein Kinergartenkind.
Gegen 14 Uhr kam ich dann in die Kita, der Terrorzwerg schlief noch.
Da es noch nicht 14 Uhr war wartete ich noch etwas und unterhielt mich mit der Erziehrin.
Sie erzählte mir, dass er etwas verdattert schaute, als sie ihn zum schlafen auszog - So in dem Motto ,,Was soll denn das jetzt?"
Irgendwann wurde er dann auch wach und strahlte die Erzieherin und mich an.
Die Erzieherin wollte ihm dann noch eine frische Windel machen und ihn anziehen, aber das wollte er nicht, weil Mama war ja nun da.
Er fing an zu weinen, also machte ich dies.
Wir nahmen die Spieluhr wieder mit nach Hause, morgen versuchen wir es ohne.

Mittwoch, der 14.09.2016

Eigentlich ist die Eingewöhnung seit gestern beendet, doch heute sollte ja ohne Spieluhr ds ganze laufen.
Ich habe ihn wieder um 9 Uhr in der Kita abgeliefert.
Danach ging ich Bötchen holen, denn der Papa hatte heute frei und deswegen konnten wir in Ruhe frühstücken.
Nach dem Frühstück gingen wir dann ein bisschen bummeln im Einkaufszentrum.
Die Zeit verging wie im Flug und gegen 14 Uhr holten wir dann den kleinen Terrorzwerg ab.
Die Erzieherin sagte, dass das Einschlafen heute nicht ganz so einfach war, er lauthals gemeckert hat, doch sie legte sich dann zu ihm etwas und dann schlief er doch ein.
Also doch eingeschlafen und damit war ich dann auch zufrieden gestellt.
Damit ist die Eingewöhnung beendet und er ist ein vollwertiges Kindergartenkind <3
Mein kleiner ist nun groß <3


Samstag, 10. September 2016

Kita Eingewöhnungswoche 4



Aiaiai schon Woche 4, nun sind wir wohl bald durch...
Und die Berichte werden kürzer und kürzer, denn ich bin nicht dabei.

Montag, der 05.09.2016

Wie immer brachte ich den kleinen in die Kita gegen 09:30 Uhr.
Heute nochmal bis 11:30 Uhr.
Alles lief wie geplant, ich hab ihn abgegeben und bin gegangen.
Diese Zeit, in der der kleine Terrorzwerg in der Kita gewesen ist habe ich für den Haushalt genutzt.
Es ist ein totaler Segen den Haushalt zu machen ohne, dass ein Kleinkind dazwischen rumkaspert.
Um 11:30 Uhr holte ich dann den kleinen ab mit einer leichten Schnupfnase - huch, wieder was mitgenommen aus der Kita.
Naja solange es dabei bleibt und nur die Nase läuft ok.
Morgen soll er Mittag dort essen =)

Dienstag, der 06.09.2016

Um 09:30 Uhr brachte ich ihn wieder in die Kita, doch heute sollte ich ihn erst um 11:45 Uhr ca. abholen, denn er sollte heute zum ersten Mal Mittag mit essen.
Ohje ich war so gespannt wie das laufen wird, denn zu Hause ist Mittag essen manchmal echt ein Krampf und nur mit viel Nerven und Anstrengung landet etwas im Kind.
Ich ging in der Zeit ein wenig spazieren, denn in den letzten Tagen ist wieder so ein herrliches Wetter.
Gegen 11:30 Uhr machte ich mich dann auf den Weg zur Kita.
Ich ging hoch und setzte mich in den Raum, wo die Schuhe, Jacken und andere Dinge der Kinder stehen.
Dort sollte ich nämlich warten und man würde mich dann rein holen, wenn der Terrorzwerg gegessen hatte.
Um 11:50 Uhr ca. holte mich die Erzieherin rein.
Der Terrorzwerg freute sich mich zu sehen.
Die Erzieherin sagte er habe gut gegessen - gab ja auch was leckeres...Kartoffeln mit Rindergulasch jammjamm.
Morgen machen wir es wieder so =)

Mittwoch, der 07.09.2016

Heute war es nicht wie sonst...Als wir in er Kita ankamen wollte er bei mir bleiben und lehnte sich an mich - durch seine Erkältung ist er anhänglicher als sonst.
Zum ersten mal habe ich heute ein weinendes Kind bei den Erzieherinnen zurück gelassen, mein Mamaherz hat geweint und auch ich musste mich anstrengen mich mit einem Lächeln zu verabschieden.
Gegen 10 Uhr kam meine Schwester zum Frühstück.
Die ganze nächste Stunde schaute ich auf mein Handy wie eine verrückte um zu schauen, ob die Kita anruft, aber sie riefen nicht an, also war alles gut.
Um 11:45 Uhr ca. holte ich ihn dann wieder ab - heute hatte er nicht so gut gegessen.
Vielleicht schmeckte es ihm auch nicht, denn es gab Lachswürfel mit Reis in Dillsoße und mit Fisch ist er noch nicht so weit bewandert.
Naja morgen neuer Versuch, anderes Essen ;-)
Nach der Kita gingen wir mit meiner Schwester spazieren und hatten einen schönen Nachmittag.

Donnerstag, der 08.09.2016

Auch heute musste ich wieder ein weinendes Kind da lassen - er sccheint langsam verstanden zu haben, dass Mama eben nicht gleich sofort oder nur wenige Minuten später wieder kommt.
Ich mochte wieder garnicht gehen, denn das ist das schlimmste, sein Kind da lassen zu müssen und es nicht wieder auf den Arm nehmen zu können.
Doch die Erzieherin beruhigte mich und sagte, dass er sich gestern auch ganz schnell innerhalb von einer Minute ca. wieder beruhigt hatte.
Also war ich dann etwas besänftigt und ließ den kleinen alleine.
Wie die letzten Tage hatte ich nun wieder 2 Stunden für mich, da ich so einen Hunger hatte bin ich erstmal nach Hause gegangen und habe etwas gefrühstückt.
Um 11:30 Uhr machte ich mich wieder auf den Weg und holte meinen Terrorzwerg ab.
Oh da freute sich vielleicht einer mich zu sehen, als die Erzieherin mit ihm raus kam.
Heute hatte er besser gegessen, verglichen mit Glässchen war es ungefähr ein halbes Glässchen.
Damit war ich voll auf zufrieden, denn manchmal isst er auch nicht viel bei der Wärme.

Freitag, der 09.09.2016

Um 09:30 Uhr brachte ich den kleinen Terrorzwerg in die Kita und auch heute ging es nicht ohne weinen - Mist!!!
Aber gut, ich hatte nicht viel Zeit da zu bleiben, denn ich musste Schwiegermutter noch Sachen für den kleinen rum bringen, denn die holte ihn heute ab, da ich einen Arzttermin hatte und es nicht geschafft hätte.
Also schnell nach Hause, eben eine Kleinigkeit gegessen, die Sachen für den kleinen gepackt und zu Schwiegermutter gebracht.
Dann machte ich mich auf den Weg zum Arzttermin.
Als ich vom Termin zurück kam räumte ich zu Hause auf und saugte eben schnell durch, setzte mich noch kurz hin und entspannte etwas.
Gegen 15 Uhr holte ich den kleinen dann bei Schwiegermutter ab.
Die erzählte mir, dass der kleine erst komisch guckte, als die Oma ihn abholte, sich dann aber sehr gefreut hat.
In der Kita hat der kleine auch gut gegessen heute, also alles super.
Die Schniefnase ist leider immernoch da.

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende! Genießt die Sonnenstrahlen und das tolle Wetter! Bis nächste Woche!

Freitag, 2. September 2016

Kita Eingewöhnungswoche 3



Wow, schon die dritte Woche ging zu Ende.
Und wir machen super Fortschritte.
Lest selbst.

Montag, der 29.08.2016

Neue Woche, neues Glück sagt man oder?! =)
Also auf auf voller Elan und Freude in eine neue Kitawoche.
Heute stand wieder 1 Stunde Trennung auf dem Programm.
Papa hat heute frei und da es draußen eher regnete als alles andere bechlossen wir den kleinen Terrorzwerg mit dem Auto zur Kita zu bringen.
Dort angekommen brachte ich ihn hoch zur Krippengruppe und gab ihn ab, ich hab mich dann kurz verabschiedet und der kleine hat sich schon so sehr gefreut wieder in der Kita zu sein.
Eine Stunde ist nicht wirklich viel Zeit.
Papa und ich wollten frühstücken gehen, beschlossen dann aber Zeitbedingt nur bei einem Fast Food Restaurant frühstücken zu gehen, aber das ist auch ok, denn das Frühstück dort ist wirklich sehr lecker.
Nach dem Frühstück fuhren wir dann so langsam wieder in Richtung Kita um den kleinen ab zu holen.
Diesmal kam der Papa mit hoch und wir holten ihn gemeinsam ab.
Da freute sich der kleine Spatz aber <3
Es lief wieder alles super, daher sollte es morgen dann eine Trennung von 1 1/2 Stunden sein.

Dienstag, der 30.08.2016

Heute sollte es dann wirklich wieder eine Verlängerung der Trennung sein, oh man das geht ja nun doch alles relativ fix.
Naja unser kleiner ist auch in der Eingewöhnung ziehmlich unkompliziert und freut sich immer, wenn er die anderen Kinder und Erzieherinnen sieht <3
Ich ging in die Kita und dort sagte mir dann der Erzieher der anderen Krippengruppe, dass die Kinder draußen sind - naja bei dem schönen Wetter heute kein Wunder =)
Also ging ich nach draußen und gab den kleinen dann an der Sandkiste bei Manuela* ab.
Ich ging in der Zeit etwas spazieren bei dem tollen Wetter und genoß die Zeit ohne Kind - so langsam fange ich wirklich an diese Zeit für mich sehr zu genießen.
Als ich ihn abholte erwartete mich ein kleiner Dreckspatz, der total k.o. war.
Seine Hose war ziehmlich schwarz und man sah, dass er einfach Spaß hatte.
Auch diese längere Trennung lief wieder super und ohne Komplikationen.
Da ist man als Mama dann einfach nur stolz.
Zu Hause angekommen gab es dann Mittagessen für den kleinen, was er heute sogar fast vollständig ohne meckern aufgegessen hat und dann ging es ins Bett, denn der kleine war einfach nur fertig.

Mittwoch, der 31.08.2016

Da gestern so gut geklappt hat, gab es heute wieder 1 1/2 Stunden Trennung.
Ehrlich gesagt weiß ich garnicht, was ich mit der Zeit immer anfangen soll, aber irgendwas findet sich immer.
Aber meistens gehe ich einfach etwas spazieren, so bekomme ich dann etwas Bewegung für den Tag.
Also wieder das gleiche Spiel heute wie gestern, abgegeben, Tschüss gesagt und gegangen.
Es gibt immer weniger zu berichten, denn ich bin einfach nicht mehr dabei ;-)
Heute bekam ich ein nicht ganz so dreckiges Kind wie gestern zurück, denn auf dem Außengelände der Kita wird ein Sonnensegel gebaut, von daher konnten sie draußen nur den Bauarbeitern zusehen, was für die Kinder natürlich auch sehr interessant war.
Ein kleiner Teil des Außengeländes war jedoch bespielbar.
Erzieherin Manuela* erzählte mir, dass Terrorzwerg draußen auf Erkundungstour inzwischen geht und auch gerne laufen möchte, aber irgendwie klappt es noch nicht so recht.
Wieder gingen wir nach Hause und ich hatte wie jeden Tag nach der Kita ein sehr glückliches, aber kaputtes Kind.

Donnerstag, der 01.09.2016


Heute wie immer. Um 09:30 Uhr fing der Kitaalltag an..
Wieder brachte ich ihn hin und gab ihn ab.
Heute wollte er auch unbeding von meinem Arm runter und zur Erzieherin Manuela*.
Auch als ich Tschüss sagte drehte er sich nicht mal um.
Ok auch gut, dachte ich mir - so konnte er zumindest nicht weinen.
Auf dem Weg nach Hause traf ich per Zufall meine Schwiegermutter und frühstückte bei ihr gemeinsam.
Es war wie immer sehr nett mit ihr.
Um 10:30 Uhr ungefähr machte ich mich langsam auf zur Kita um den kleinen Terrorzwerg ab zu holen.
Als ich dort ankam freute er sich mich zu sehen und begrüßte mich mit einer Umarmung.
Wieder war alles in Ordnung - es läuft einfach so gut, dass ich euch garnicht viel erzählen kann.
Ich würde ja fast sagen, dass mein Kind perfekt ist - fröhlich, freundlich und hat seinen eigenen Kopf, wie ein Kind sein sollte.
ABER ich weiß auch, dass keiner perfekt ist, also beruhigt euch wieder ;-)
Zu Hause angekommen setzte ich ihn im Treppenhaus ab, damit er die Treppen hoch klettern kann.
Seit gestern morgen kann er dies auf einmal aus heiterem Himmel, ohne dass wir es geübt haben.
Eine enorme Erleichterung, denn hinter ihm gehen und aufpassen ist deutlich leichter, als ein über 10 Kilo schweres Kind bis in den zweiten Stock hoch zu tragen.

Freitag, der 02.09.2016

Heute sollte es wieder länger gehen - erst um 11:30 Uhr sollte ich den kleinen Terrorzwerg abholen, wieder eine halbe Stunde mehr, wir hatten auf 2 Stunden erhöht.
Wie gewohnt gab ich ihn gegen 09:30 Uhr ab.
Außen an der Kita hing ein Schild, dass kleine Krabbeltiere da sind (Läuse) - Jippie reichte Magen Darm denn nicht?!
Naja bleibt zu hoffen, dass wir wenigstens davor verschont bleiben - drückt die Daumen.
Heute guckte er aber nochmal als ich gegangen bin nach mir, aber weinte nicht.
Also ging ich ruhigen Gewissens.
Ich wollte nach Hause, eine Kleinigkeit essen und die Wäsche machen.
Aber huch, wo war denn mein Schlüssel?!
Oh Mist, den hatte ich am Abend zuvor beim aufräumen fein säuberlich an den Spiegel auf dem Flur gehängt - und da hing er nun.
Jaja, wenn man einmal aufräumt... Ihr kennt das sicherlich...
Zum Glück hat Schwiegermama einen Ersatzschlüssel von uns.
Also ab zur Schwiegermama, die in der selben Straße wohnt.
Aber die kam von der Arbeit und hatte sich gerade hingelegt - hmmm Mist.
Also saß ich da erstmal mit meinem Schwiegervater und hab mich mit ihm untrhalten.
Irgendwann mussten wir Schwiegermama wecken, so Leid es mir auch tat, denn ich hatte nicht mehr viel Zeit.
Als ich dann den Schlüssel hatte ging ich schnell nach Hause und hing die Wäsche auf.
Für Essen war dann keine Zeit mehr.
Bald musste ich dann auch wieder los den kleinen Terrorzwerg abholen.
Dieser empfang mich mit erstauntem Gesicht, einem Lächeln und kam ganz schnell auf mich zugekrabbelt.
Wir verabschiedeten uns von allen und gingen ins Wochenende.
Draußen und auf dem Weg nach Hause hatte der kleine Terrorzwerg, der heute wieder aussah wie ein Drecksspatz, mir viel zu erzählen.
Er brabbelte auf seiner Sprache und ich unterhielt mich mit ihm, als wenn ich ihn verstehen würde - lassen wir die kleinen mal in ihrem Glauben *grins*
Am Montag soll wieder bis 11:30 Uhr sein und am Dienstag wollen wir dann versuchen, daass er mit isst.
Ob das was wird?! Das lest ihr dann nächste Woche. Ich wünsche ein schönes Wochenende.

Sonntag, 28. August 2016

Kita Eingewöhnungswoche 2



Schwupps sind wir schon die zweite Woche in der Kita.
Und auch hiervon möchte ich euch berichten.
Die Berichte werden wohl immer kürzer werden, denn inzwischen haben wir schon die ersten Trennungen durch. Aber lest selbst.

*Namen aus Schutz der Person geändert

Montag, der 22.08.2016

Nach ein paar Tagen mit Magen Darm und einem eher unspektakulärem Wochenende ging es heute endlich wieder in die Kita.
Da wir Donnerstag und Freitag nicht dort waren aufgrund von Krankheit, fingen wir heute praktisch bei Null wieder an, denn insgesamt waren wir dann 4 Tage nicht in der Kita.
Terrorzwerg freute sich sichtlich, als wir dort ankamen und er die anderen Kinder sah.
Anfangs noch bei Mama, denn irgendwie hatte er auch nicht so gut geschlafen, doch schnell legte sich das und er ging wieder auf Entdeckungsreise.
Die Erzieherin Manuela* unterhielt sich mit mir, erzählte mir von einem Eltern-Frühstück, was am Mittwoch stattfinden sollte.
Ich sagte, dass ich gerne komme und auch meinen Mann mitbringen würde.
Das fand Manuela* super, denn den kannte sie noch nicht und so kann sie ihn auch kennenlernen und andersrum.
Der kleine Terrorzwerg spielte mit Stapelbechern und anderen Dingen und war fröhlich wie sonst auch.
Da heute so gut lief beschlossen Manuela* und ich am Dienstag eine kurze erste Trennung von 10 Minuten zu versuchen um zu schauen wie er reagiert.
Schwupps war die Stunde auch schon wieder vorbei und wir machten uns auf den nach Hause Weg.

Dienstag, der 23.08.2016


Heute stand die erste Trennung an, man war ich aufgeregt und gespannt wie der Terrorzwerg das machen wird.
Schon vor der Kita freute sich mein kleiner Spatz und wollte schneller aus dem Kinderwagen raus, als ich ihn raus holen konnte.
Inzwischen kommt die Freude bei ihm schon, wenn wir nur durchs Kitator gehen und ich den Kinderwagen abstelle - er fängt das Lächeln an und freut sich.
Er weiß schon ganz genau wo wir sind und was gleich passiert.
Oben in der Krippengruppe angekommen dauerte es nicht lange und er entfernte sich wieder von mir.
Nach 45 Minuten, die ich ihn beobachtet hab, wollten wir nun die 10 Minuten Trennung machen.
Ich verabschiedete mich von ihm mit einem Lächeln & sagte ihm, dass ich gleich wieder kommen werde.
Als ich raus ging guckte er mir hinterher, aber fing nicht an zu weinen.
Also ging ich beruhigt die Treppen runter, in den Mitarbeiterraum und kurz auf Toilette.
Ratz fatz waren die 10 Minuten vorbei - was ja bei 10 Minuten auch nicht schwer ist mit ein paar Treppen steigen ;-)
Als ich oben ankam saß mein kleiner Terrorzwerg neben der Erzieherin und hatte eine Art Rassel in der Hand.
Er lächelte mich an und freute sich, dass Mama wieder da ist.
Die Erzieherin erzählte mir, dass es ihn schon intressiert hat, dass Mama weg gegangen ist - habe auch nicht behauptet es würde ihn nicht interessieren (wäre ja auch komisch).
Sie sagte, dass er als ich raaus bin zur Tür ist und dann erstmal da stand und etwas gemeckert hat, jedoch nicht geweint und sich dann auch beruhigen ließ und es dann ok war.
Ich war mit der ersten Trennung zufrieden und die Erzieherin auch.
Und ich muss sagen, ich war verdammt stolz auf meinen kleinen Schatz.

Mittwoch, der 24.08.2016

Heute war ein komplett anderer Tag für uns, denn heute war Elternfrühstück in der Kita.
Das heißt wir waren schon um 08:30 Uhr in der Kita und haben heute den Papa mitgenommen, damit auch er die Erzieherin kennenlernt, die für unseren kleinen Terrorzwerg zuständig ist.
Dort angekommen war schon eine Mama mit ihren insgesamt 3 Kindern da - die Mama von dem kleinen Mädchen, das auch zur Eingewöhnung dort ist, und ihren 2 Geschwistern.
Nach und nach kamen dann noch ein paar Mamas mit ihren Kindern.
Wir gingen rüber in den Essensraum und setzten uns dort auf die kleinen Stühle und auch unser Sohn bekam einen Platz.
Es wurde sich nett unterhalten und wir haben uns vorgestellt, wer wir eigentlich sind und zu welchem Kind wir gehören.
Eine Mama kannte ich schon vom Spielplatz vor unserer Tür, mit ihr hatte ich mich schon auf em Spielplatz sehr nett unterhalten.
Ansonsten schienen die Mamas auch ganz nett zu sein, aber wie immer und überall, alle deutlich älter als ich ;-)
Was mich wieder bestätigt, dass der Altersdurchschnitt zum Kinder bekommen ziemlich gestiegen ist.
Wir frühstückten alle gemeinsam - unter anderem gab es selbstgemachte Marmelade, die die Kinder mit den Erziehern gekocht haben (Terrorzwerg war da noch nicht in er Kita, als sie dies machten).
Die Marmelade war vielleicht lecker, echt wahnsinn - ich hätte mich reinlegen können.
Um kurz nach 9 verließ der Papa uns dann, denn der musste leider noch zur Arbeit =(
Er verabschiedete sich bei uns und den anderen Eltern und ging dann.
Ich blieb noch etwas mit unserem Terrorzwerg und unterhielt mich noch etwas.
Mit der Erzieherin Manuela* sprach ich nochmal über die Trennung und wie es weiter gehen sollte.
Sie sagte morgen wollen wir mal 30 Minuten versuchen.
Ich bin gespannt.

Donnerstag, der 25.08.2016

Heute standen die 30 Minuten Trennung an, was für ein Sprung - um genau zu sein 20 Minuten länger als Dienstag, für eine Mama eine halbe Ewigkeit.
Wir waren erst oben, denn Erzieherin Monika* hatte Geburtstag heute und da haben wir dann erstmal Geburtstag gefeiert - mit Smarties und Apfelsaft.
Hat sich der Terrorzwerg über die Smarties gefreut, denn die gibs ja nicht jeden Tag, sondern immer nur wenn Geburtstag gefeiert wird in der Kita (was aber jetzt schon zwei Mal vorkam).
Auch Monika* bekam eine gebastelte Geburtstagskrone, voll süß <3
Diese Kita ist so schön herzlich an Geburtstagen und die Kinder wissen auch schon genau was los ist und dass es etwas besonderes ist.
Nach dem Feiern ging es dann nach draußen, denn das Wetter war einfach nur wunderschön.
Unten angekommen übergab ich den Terrorzwerg der Erzieherin Manuela*.
Ich verabschiedete mich von meinem Schatzi, wünschte ihm viel Spaß und zog mich in den Mitarbeiterraum zurück.
Aus dem Raum herraus konnte ich direkt in das Außengelände schauen und den Terrorzwerg beobachten.
Der spielte friedlich mit Manuela* in der Sandkiste und backte Sandkuchen.
Nach einer halben Stunde ging ich dann raus um ihn ab zu holen.
Erzieherin Heike* begegnete mir auf dem Weg und meinte sie glaubt es ist ganz gut gelaufen, aber ich solle nochmal Manuela* fragen.
Also ging ich zu Manuela* und Terrorzwerg zur Sandkiste und setzte mich dort auf den Rand.
Manuela* sagte es ist alles gut gelaufen, sie haben im Sand gespielt und der kleine hat das toll gemacht.
Der kleine sah übrigens aus wie Sau nach dem spielen in der Sandkiste und hatte auch die ein oder andere Hand voll Sand verputzt - anscheinend war der Sandkuchen also lecker.
Als ich ihn auf den Arm nahm war dann auch ich überall voll Sand.
Aber hey, das ist ganz normal als Mama - bist du mal sauber gehst du entweder aus, hast kindfrei oder es stimmt etwas nicht *grins*.
Wir beschlossen, weil es so gut lief, dass wir morgen 45 Minuten ausprobieren.

Freitag, der 26.08.2016

Wieder ging es in die Kita um 09:30 Uhr.
Dort angekommen war der obere Bereich der Kita mit Absperrband abgesperrt mit einem Schild, dass alle draußen sind.
Also gingen wir in den Außenbereich, wo alle dann waren.
Erzieherin Manuela* kam schon auf uns zu und erzählte, dass heute mehrere Erzieher aus Gruppen krank sind und deshalb alle gemeinsam mit den Kindern draußen sind weil es anders schwierig wäre.
Sie sagte dann ich solle um 10:30 Uhr wieder kommen und nahm den Terrorzwerg zu sich.
Ich guckte sie ganz verdutzt an und meinte das ist ja dann eine Stunde.
Sie sagte sie haben ja für den Notfall meine Nummer und würden dann halt mich anrufen.
War für mich dann ok, denn ich hatte schon sehr Vertrauen gefasst und der kleine Spatz schien auch schon zu vertrauen.
Wieder wünschte ich viel Spaß und verabschiedete mich von meinem Sohnemann.
Es war ganz komisch eine tunde für mich zu haben.
Ich ging zum nahegelegenen Center, brachte Post weg und ging etwas bummeln und eine Kleinigkeit frühstücken.
Danach machte ich noch ein paar Schritte einen kleinen Spaziergang und irgendwann machte ich mich dann auf den Weg zur Kita zurück.
Dort setzte ich mich noch etwa in den Mitarbeiterraum und schaute draußen zu, wo mein Sohn dann auf Entdeckungstour im Außenbereich war und irgendwann außerhalb meines Blickwinkels.
Dann ging ich nach draußen und sah meinen Spatz auf dem Arm der Erzieherin Manuela* wie er sich anlehnte.
Er war total kaputt und geschafft vom rumtoben.
Manuela* erzählte mir dann, dass es gut lief und er nur die letzten 30 Sekunden ungefähr jetzt halt müde geworden ist und dann auch anhänglich.
Vorher ist er nach einer halben Stunde auf Entdeckungstour gegangen und hat die Welt erkundet.
Ich war völlig zufrieden mit der Entwicklung und sagte Manuela* , dass es ein gutes Zeichen ist, wenn er sich bei wem auf die Schulter legt, denn dann hat er Vertrauen zu dieser Person.
Manuela* wünschte uns ein scchönes Wochenende und sagte, dass wir Montag dann nochmal 1 Stunde Trennung machen und am Dienstag dann die nächste Verlängerung veruchen wollen.
Zu Hause angekommen ist der kleine dann gleich ins Bett gefallen und hat erstmal geschlafen fast 3 Stunden - er war soooooo kaputt.

Montag, 22. August 2016

Kita Eingewöhnungswoche 1



Seit dem 15.08. geht es nun bei uns in die Krippe.
Da dachte ich mir das wäre eine Gelegenheit um einmal die Woche auf meinem Blog aktiv zu sein, denn ich möchte gerne öfter etwas schreiben, aber irgendwie fehlt mir meistens der Ergeiz hierzu.
Aber nun habe ich endlich erstmal ein Thema gefunden worüber ich zumindest die nächsten paar Wochen einmal die Woche schreiben kann.

*Namen aus Schutz der Person geändert.

Montag, der 15.08.2016

Heute war es soweit, der erste Kitabesuch stand an. Nach einem aufregendem Wochenende begann nun eine aufregende Woche.
Eine neue Zeit beginnt - mein Baby wird nun endgültig nicht mehr mein kleiner sein, sondern kommt in die Kita.
Ich glaube die Mama war sehr viel aufgeregter als der kleine Terrorzwerg selbst.
Total verschlafen von der Nacht stand die Mama auf und fühlte sich, als wenn sie gleich eine Prüfung hätte.
Auch der Papa war emotional dabei und sagte ,,Das fühlt sich schon fast an als wenn er seinen ersten Schultag hätte!"
Um 09:30 Uhr sollten wir dort sein.
Da die Kita nur einmal quer durch ist, mussten wir nicht all zu früh los.
Dort angekommen wurden wir freundlich begrüßt.
Die Erzieherinnen Monika* und Heike* waren lieb und nett zu uns und auch zum Terrorzwerg.
Wir wurden über alles aufgeklärt, wie was abläuft und wie die Eingewöhnung verlaufen wird.
Kollegin Manuela* war zu dem Zeitpunkt leider krank, die für Terrorzwerg eigentlich zuständig gewesen wäre, doch das störte uns nicht, denn die würde Donnerstag wiederkommen und bis dahin sind wir sowieso dabei.
Terrorzwerg freute sich unter so vielen Kindern zu sein.
Ein anderes kleines Mädchen in Terrorzwerg´s Alter ist seit ungefähr 2 1/2 Wochen zur Eingewöhnugn dort und die kleine Maus ist so niedlich.
Die erste Weile blieb er noch bei Mama und Papa, was ja auch normal ist, doch dann entfernte er sich fröhlich von uns und erkundete die Kletterlandschaft.
Da er ein kleiner Klettermaxe ist war es auch nicht anders zu erwarten.
Ich war etwas ängstlich, dass er da runterfällt - was auch 2-3 Mal passiert ist, denn er meinte er müsste vorwärts wieder runter.
Selbst die Erzieherinnen dachten gleich weint er, doch nichts - es blieb erstaunlich ruhig, obwohl es echt böse aussah, wie er hingefallen ist.
Irgendwann hat er daraus ganz schnell gelernt und ging dann rückwärts wieder runter.
Die eine Stunde ging super fix zu Ende und schwupps ging es wieder nach Hause.
Auf dem Weg nach Hause musste ich ein zwei Tränchen verdrücken - vor Stolz und purem Mamaglück.
Nach dem aufregendem ersten Besuch in der Kita war unser kleiner Schatz so kaputt, dass er zu Hause erstmal 2 Stunden geschlafen hat.

Dienstag, der 16.08.2016


Heute sollten wir wieder um 09:30 Uhr da sein und wir waren natürlich viel früher mit unserem Terrorzwerg da, aber das macht ja nichts - lieber zu früh als zu spät.
Wir setzten uns also wieder hin und siehe da schwupps nach ein paar Minuten war unser Sohn nicht mehr an uns interessiert.
Er spielte munter und beobachtete die anderen Kinder genau - unser Sohn ist eher der Beobachter.
Ab und zu guckte er mal zu uns rüber, ob wir denn noch da sind und dann grinste er uns fröhlich an und spielte weiter.
Inzwischen suchten auch die anderen Kinder den Kontakt zu ihm, streichelten ihn, wollten ihm etwas zeigen - es war sooooooo niedlich, wie die größeren Kinder auf ihn zu kamen.
Wir unterhielten uns mit den Erzieherinnen und diese waren ganz begeistert, wie er schon von uns unabhängig die Welt erkundete und vor allem was für ein freundliches Kind wir haben, nur am lächeln.
Heute wurde Duplo rausgeholt und damit wurde gespielt.
Obwohl unser kleiner dies noch nie gesehen hatte, geschweigedenn damit gespielt hatte, baute er zwei Steine zusammen.
Man war ich da stolz und erstaunt.
Ab morgen soll ich alleine kommen, damit der kleine sich daran gewöhnt, dass nicht immer beide da sind.
Schade, denn diese Woche hat mein Mann noch Urlaub und es ist natürlich toll sowas gemeinsam als Eltern zu erleben - die ersten Tage in der Kita.
Als die Stunde vorbei war wollte der kleine kaum weg, weil er so einen Spaß hatte - doch wir mussten leider nach Hause.
Auch ein kleiner Junge wollte nicht, dass wir gehen - er umarmte das Bein von meinem Mann und wollte den nicht gehen lassen - ich glaube eigentlich sollte mein Mann Erzieher werden ;-)

Mittwoch, der 17.08.2016

Heute hat der Papa nur den Kinderwagen hoch geholt und uns vor der Tür verabschiedet.
Man merkte förmlich, wie der kleine sich auf die Kita und das spielen dort freute - 1 Stunde zu Hause raus, 1 Stunde unter Kindern.
Als wir dort ankamen wurden wir von den Erzieherinnen und auch von den Kindern herzlich begrüßt.
Kaum haben wir uns hingesetzt und ich habe Terrorzwerg abgesetzt, da flitzte er auch schon los zu den Spielsachen und hat mich nicht mehr beachtet.
Ich dachte schon ich sitze da jetzt ewig rum ohne was zu machen, doch da kam dann ein kleiner Junge zu mir und wollte mit mir ein Buch angucken, wo Bilder drin waren - wie eine Gabel, ein Löffel oder oder oder.
Ich war völlig beeindruckt wie viele Dinge aus diesem Buch der kleine Junge mir nennen konnte - WAHNSINN!!!
Heute suchte dann auch mein kleiner Schatz den Kontakt zu den anderen.
Dem kleinen Mädchen hielt er einen Plastikteller vor den Mund, in den sie dann "reingebissen" hat.
Diese ersten vorsichtigen Kontakte sind so süß - da geht jedes Mutterherz auf <3
Ich fühlte mich an diesem Tag etwas wie eine Erzieherin, denn andere Kinder guckten mit mir Bücher an und erzählten mir etwas und ich habe wieder gemerkt - KINDER SIND WAS WUNDERSCHÖNES!!!
Als die Stunde wieder vorbei war und ich den Terrorzwerg einsammelte, da strampelte er wild um sich auf meinem Arm und meckerte ordentlich - er wollte einfach nicht nach Hause!
Inzwischen macht er auch WinkeWinke zu den Erzieherinnen und den anderen Kindern, so niedlich.
Wir verabschiedeten uns und machten uns auf den Weg nach Hause.

Donnerstag, der 18.08.2016


Heute ist alles anders. Wir sind aufgestanden und als mein Mann bei unserem Terrorzwerg im Zimmer war um ihn aus dem Bett zu holen, rief er mich aus dem Bett - ich lag noch im Bett, denn den Luxus gönnt mir mein Göttergatte morgens netterweise.
Als ich dann ins Zimmer kam sah ich schon das ganze Übel.
Das ganze Bettchen war vollgespuckt - zum ersten Mal in seinem kurzen Leben hatte er sich richtig übergeben müssen.
Also in der Kita angerufen, dass wir heute leider niccht kommen können, da der kleine alles vollgespuckt hat.
Erzieherin Manuela* war wieder gesund und am Telefon, die erzählte dann, dass ja gerade was rum geht - Magen Darm.
Wir machten ab, dass wir am nächsten Tag anrufen, ob es wieder gut sei.
Am Nachmittag hatten der Papa und der kleine dann einen Zahnarzt-Termin.
Da der kleine nicht mehr gespuckt hat sahen wir darin kein Problem.
Beim kleinen war da dann auch kein Problem.
Auf einmal ging es mir ganz schlecht. Ich schwitzte und mir war irgendwie übel.
Ich dachte es liegt am Wetterwechsel und trank im Wartezimmer einen Becher Wasser.
Doch danach ging alles Schlag auf Schlag - ich musste spucken.
Also Kind geschnappt und schnell auf die Toilette dort.
Da kams dann raus wie eine Fontäne...
Als wir aus der Praxis dann raus waren erzählte ich dies meinem Mann und fast im selben Atemzug kam der Kreislauf dazu. Ich setzte mich auf einen Stein, wo mein Mann mit dem Auto vorfuhr und mich einsammelte.
Dort hatte ich mich nochmal übergeben.
Kaum zu Hause kam es oben und unten und mir wurd klar was los war - wir hatten uns in der Kita mit Magen Darm angesteckt.
Jippiiiiiiiiieeeeeeeeee gerade mal 3 Tage dort und nur jeweils 1 Stunde und wir nehmen ein paar nette blinde Passagiere mit.
Umso älter der Tag umso schlechter ging es mir und dann auch irgendwann ging es auch meinem Mann schlecht - auch er war infiziert.
Abends musste dann mein Bruder kommen und den Terrorzwerg ins Bett bringen, denn Mama und Papa lagen flach.

Freitag, der 17.08.2016

Heute hingen Mama und Papa total in den Seilen - dem kleinen Trrorzwerg ging es wieder komplett gut.
Juhu was ein Spaß.
Wir riefen in der Kita an und teilten mit, dass nun Mama und Papa flach liegen und keiner mit dem kleinen in die Kita gehen kann.
Man wünschte uns gute Besserung und verabschiedete sich bis Montag.
Mein Mann konnte fast so wenig machen wie ich, was dazu führte, dass wir irgendwann Schwiegermama angerufen haben, ob sie den kleinen nehmen kann.
Dies tat sie dann auch nach seinem Mittagsschlaf und brachte ihn abends ins Bett.
Wie schön, wenn man eine so tolle Schwiegermama hat =)

Mittwoch, 11. Mai 2016

Die perfekte Mama...Unmöglich...Gibt es nicht...


Immer wieder kommt man an diesen Moment, wo man sich wünscht perfekt zu sein.
Man sieht immer die anderen Mamas, wo man denkt, diese sind perfekt.
Solche Mamas, die ungefragt um die Ecke kommen mit ihren schlauen Tipps, die du nicht hören willst.

Solche Tipps, die dich verunsichern, ob alles gut ist, wie du es macht - die dich denken lassen du schaffst es eventuell nicht alleine.
Das Baby ist kaum auf der Welt, schon wirst du mit Ratschlägen von allen Seiten bombadiert, wodurch der Druck entsteht eine "perfekte Mama" zu sein.
Doch es gibt kein perfekt, es gibt kein richtig und kein falsch.

Über alles, egal was du als Mama machst, wirst du immer wieder Einwände dritter hören.
Es gibt so viele Themen, wo es die Gesellschaft wohl besser zu wissen scheint.
Anfangs bist du verunsichert und magst schon auf einige Fragen nicht mehr antworten.

In deinem Kopf kommt die Frage nach dem "Wieso läuft es nicht so perfekt wie bei anderen?"
Die Antwort ist ganz einfach, du bist NICHT die anderen - DU bist DU!

Es gibt kein richtig oder falsch, kein perfekt oder unperfekt.
Einzig du alleine entscheidest für dich, was richtig für dich und dein Baby ist.

Es ist egal, ob du dein Baby stillst oder mit der Flasche fütterst - nichts davon ist falsch, denn jede Mutter gibt, egal wie, seinem Baby die Nahrung die es braucht.

Es ist egal, ob dein Baby alle 2 Stunden oder alle 4 Stunden etwas isst, denn jedes Baby ist anders und hat eine verschiedene Nahrungsaufnahme.

Es ist egal, ob du die teuren Windeln benutzt oder die günstigen, denn jedes Baby - Popöchen reagiert anders.

Es ist egal, ob du dich stundenlang mit deinem Baby auf den Boden setzt und spielst oder nebenbei mit dem Handy zugange bist - mir kann keine Mutter erzählen sie tut es nicht.

Es ist egal, dass deine Wohnung nicht immer so sauber ist, dass man vom Boden essen kann - Du machst schon sauber, wenn es nötig ist.

Es ist egal, ob dein Baby schnell durchschläft oder seine Zeit braucht und Nachts seine Mama braucht - jedes Baby schläft anders und wir werden ab und zu ja auch nachts wach, also wieso nicht auch ein Baby?

Keiner hat dir zu sagen, wie du etwas machen sollst.
Keiner hat dir zu sagen, was falsch und was richtig ist.

DU hast DEIN Kind 9 Monate lang in deinem Bauch und unter deinem Herzen wachsen lassen,
DU hast DEIN Kind auf die Welt gebracht.

Was ich damit sagen will ist, dass nur DU weißt, was genau dein Kind jetzt braucht und was für euch richtig ist und womit es euch am besten geht.

Ich habe auch lange gebraucht, um das zu sehen, aber inzwischen weiß ich genau, dass mein Mutterinstinkt mir sagen wird, was richtig ist und was falsch.


FAKT IST: FÜR DEIN KIND WIRST DU IMMER DIE PERFEKTE & BESTE MAMA DER WELT SEIN!!! ES WIRD DICH LIEBEN OHNE WENN UND ABER!!! UND WENN DU DEN HAUSHALT MAL NICHT SCHAFFST, WEIL DU DEIN KIND MIT LIEBE ÜBERSCHÜTTEST, DANN WIRD DICH DEIN KIND DAFÜR VIEL MEHR LIEBEN ALS FÜR EINE BLITZEBLANKE WOHNUNG!!!

Freitag, 11. März 2016

Mama sein - kein einfacher Job


Den folgenden Post möchte ich gerne der Blogparade von 
Daniela (http://keep-cool-mama.de/) widmen.
Sie fragte nach der Größten Herausforderung einer Mutter.
Ich denke dazu passen meine niedergeschriebenen Worte und Gedanken ganz gut.
Aber lest selbst =)


Mama sein?! Definitiv nicht einfach.

Als Mama bist du rund um die Uhr anfangs da für dein Baby, Zeit für dich musst du lange suchen.
Als Mama läufst du manchmal stundenlang mit dem Baby auf dem Arm durch die Wohnung.
Als Mama hast du Rückenschmerzen vom vielen Tragen.
Als Mama musst du Baby betüdeln und gleichzeitig den Haushalt schmeißen, denn wer möchte im Chaos leben?!
Als Mama bist du rund um die Uhr einsatzbereit.
Nachts bist du mit dem Kind Stunden wach, wenn es nicht schlafen kann - es seidenn du hast so einen traumhaften Ehemann, der das manchmal auch übernommen hat (Schatz ich liebe dich).
Wochenende?! Was ist denn das? - Ich bin 24 Stunden, 7 Tage die Woche im Dienst.
Spontan weg gehen? Hmmmm nein - nicht ohne Babysitter.
Manchmal liegt die Wäsche tagelang in der Wachmaschine, weil man nicht dazu kommt sie auf zu hängen.
Im Schrank sind keine Teller mehr, das Geschirr stapelt sich in der Küche - totz Spülmaschine.

Aber ich werde mit dem kostbarsten Gut der Welt bezahlt - Das Lächeln meines Kindes, wenn es glücklich ist oder der Anblick, wenn es friedlich schläft...
Bevor ich Mama wurde sah ich, wie so viele vorher, überall immer nur das perfekte.
Ich dachte ich schaff das schon, ich werde das schon wuppen.
Klar schaffe ich das, es haben auch andere geschafft - Soooooo scchwer kann das nicht sein.
Man sieht überall lachende Kinder, hört von allen Seiten wie toll Mama sein ist.
Ich sah zwar auch andere Seiten des Mama seins, denn ich kannte schon Leute mit Kindern, aber in meinem engen Freundeskreis war ich die erste, die sich weitere Schritte in ein festes & erwachsenes Leben begab.
Früh begann ich nicht mehr so viel feiern zu gehen, saß eher gemütlich mit Freunden zu Hause und genoss den Abend - während die anderen feiern waren saß ich mit Freunden bei einem gemütlichen Sit In zu Hause.
Damals war das für die anderen "uncool" und so unternahm man dann mit den einen mehr und mit den anderen weniger.
  • Ich war die erste im engen Freundeskreis, die mit ihrem Freund zusammen zog
  • Ich war die erste, die sich verlobt hat
  • Ich war die erste, die dann geheiratet hat
  • Und schlussendlich war ich auch die erste, die schwanger geworden ist
Damit hatte ich nie viele Vergleiche und sah somit nur "fremde" Mamas mit ihren Babys.
Ich hatte zwar zu dem Zeitpunkt eine Freundin, die schon ein Kind hatte und auch ein zweites bekommen hatte, aber die Tochter war zu dem Zeitpunkt schon älter und da unser Kontakt für ein paar Monate still lag bekam ich beim zweiten Kind eine Zeit lang nicht viel mit.

Durch das Internet kannte ich sehr liebe Mamas, die auch mal nicht so schöne Seiten des Mama-Lebens preisgaben, aber das war irgendwie nicht so nah dran.
Schreiben kann man ja schließlich viel ;-)

Also beschloss ich letzendlich ins schöne Abenteuer Baby zu stürzen - ohne, dass ich genau wusste was mich erwarten würde.

Am 07.12.2014 um 08:30 Uhr hielt ich dann den lang ersehnten positiven Test in den Händen, auf dem dick und fett "schwanger 3+" stand - da gab´s kein Vertun.
Die Schwangerschaft verlief bis auf Sodbrennen und unendlicher Müdigkeit völlig problemlos und wunderschön.

Ich genoss die Schwangerschaft in vollen Zügen und konnte es kaum erwarten mein kleines Baby in den Armen zu halten.

Nachts vom 29.07.2015 auf den 30.07.2015 platzte dann die Fruchtblase.
Eine Mischung aus unendlicher Freude und Panik machte sich breit.
Ich sollte bald mein eigenes kleines Baby in den Armen halten - UNGLAUBLICH!!!
Ich hatte Angst, Angst vor der Geburt und der Zeit danach.
Aber als ich dann am 31.07.2015 um 02:41 Uhr nach einer langen, anstrengenden Geburt meinen kleinen Schatz in den Armen hielt empfand ich einfach nurnoch pures Glück <3

Ab da begann mein neues und bisher größtes Abenteuer in meinem Leben - Mama sein!

Ab da an hatte ich Angst, Angst irgendwas falsch zu machen.
Trotz der Hilfe der Hebammen & Schwestern fühlte ich mich einfach unsicher - Der neuen Herrausforderung nicht gewachsen.
Schon die ersten Nächte waren eine Kostprobe von dem, dass Mama sein nicht einfach sein wird.
Ich bekam wenig Schlaf am Stück, schlief eigentlich immer wenn das Baby schlief.
Dadurch, dass das Stillen aufgrund eines zu hohen Gelbsuchtwertes dem kleinen zu anstrengend war, musste ich alle 4 Stunden abpumpen, zusätzlich jedoch immer wieder versuchen ihn an zu legen.
Weil meine Milch noch nicht reichte musste ich zusätzlich auch zu füttern, damit er satt wurde.
Teilweise habe ich gegessen und gleichzeitig abgepumpt.
Ich war total kaputt...
Dazu kamen noch Bauchweh beim kleinen, weshalb er viel schrie und zwar so sehr, dass selbst eine Zimmernachbarin ausgezogen ist - freiwillig.
Auf Klo gehen oder Duschen?! Das Kind ablegen?! Nicht möglich.
Zum Glück kam mein Mann jeden Tag bei uns vorbei, was es etwas leichter machte, denn so musste ich nicht am besten 10 Arme haben.

Nach 5 Tagen Krankenhaus durften wir endlich nach Hause - Ich dachte zu Hause wird alles besser - Wie naiv ich doch war.
Die ersten 2 Wochen waren noch super.
Mein Mann hatte Urlaub und ich konnte so mein Wochenbett "genießen".
Er umsorgte mich und den kleinen Wurm und jeden Tag kam unsere Hebamme und sah nach uns.
Eigentlich eine Erleicherung, doch irgendwie war es für mich zusätzlichr Stress.

Als der Urlaub von meinem Mann vorbei war und er wieder eigentlich fast immer von 10-20 Uhr arbeiten war, begann dann für mich der richtige harte Alltag einer Mama.
Wobei ich sagen muss zeitweise ging es super- er schlief viel.
Haushalt konnte ich wenn es nach meinem Mann ginge liegen lassen, da er verstand, dass ich mich noch erholen muss.

Ab da an gingen die Tage und Wochen und sogar Monate wie im Flug vorbei...
Täglich den selben Trott, die ersten Wochen abpumpen, füttern, Windel wechseln usw . und das immer wieder von vorne.
Erleichterung war erst da, als er endlich richtig an der Brust getrunken hat und ich nicht mehr abpumpen musste, denn das war ein enormes Zeitersparnis.

Die ersten Monate hatte der kleine oft Bauchschmerzen, dann war nur im Fliegergriff durch die Wohnung laufen toll.
Schlafen war oftmals Mangelware, meistens schlief er auf Mama, weswegen die Wohnung aussah wie Sau - störte mich nicht, denn ich liebte es, wenn der kleine Wurm auf mir schlief und wie gerne ich ihn dann betrachtet habe - Hach, tolle Erinnerungen!

Oftmals lief ich rum wie ein Zombie - Zerzauste Haare, Jogginghose, Augenringe bis zum Kinn und ungeschminkt.
Hey, dass mein Mann mich trotzdem noch attraktiv fand war in Wunder.

Das Stillen klappte aber nie so gut wie bei den anderen Muttis, weshalb ich die erste Zeit sehr selten unter Leute gegangen bin, selten raus gegangen bin.
Denn außer Haus stillen?! In der heutigen Gesellschaft?! Hmmmmm irgendwie nicht so mein Fall.
Also waren die ersten Monate nur kurze Ausflüge drin oder zu Verwandten nach Hause, wo ich mich zurückziehen konnte zum Stillen.
Es hat eine Zeit gedauert, bis ich mich traute vor anderen Leuten zu stillen, die ich kannte, aber nie in der Öffentlichkeit - dazu fehlte mir leider das gewisse Selbstvertrauen.

Ich war so endlos müde die ganze Zeit, so ausgelaugt, antriebslos...
Sollte das meine Erfüllung sein?! Mama sein?!
In vielen Momenten war es für mich eher zerstöhrend oftmals.
Aber wem kannst du erzählen, dass Mama sein dich nicht zu 100% erfüllt?!
Ha finde da erstmal jemanden, der dir nicht Sätze an den Kopf wirft wie:
  • Du hast es dir doch ausgesucht!
  • So schlimm kann es ja nicht sein, wenn du dein Baby über alles liebst!
  • Wieso bist du dann  Mama geworden?
  • Klar ist Mama sein nicht nur einfach, da musst du durch!
 Das sind Sätze, die du in solchen Momenten einfach nicht hören willst. Klar sind das Sätze von meistens kinderlosen Freundinnen gewesen.
Ja, ich habe es mir ausgesucht, aber Gott sei Dank wusste ich vorher nicht genau, was mich erwartet.
Und klar liebe ich mein Baby über alles, es ist mein Leben, aber was hat das denn damit zu tun, dass es seeeeeeeeeeeeehr anstrengend ist? Nichts =/
Wieso ich Mama geworden bin?! Weil Kinder unser Leben bereichern, weil sie mit einem Lächeln die Welt bunter machen und und und.
Jaja ich muss da durch, aber darf Mama nicht mal jammern?!

Doch auch Mama darf mal jammern, muss sie sogar, denn man kann nicht ewig die perfekte Welt für die anderen spielen. Sonst geht man daran kaputt.
Hmmmmmm ok also auf viel Verständnis traf man nicht. Eher hatte man das Gefühl sich rechtfertigen zu müssen, wieso, weshalb und warum man Mama geworden ist, wenn es doch so schwer ist.
Auch unter den Mamas aus meinem Geburtsvorbereitungskurs sah irgendwie alles so perfekt aus.
Stillen klappte super, die Babys schienen ruhig zu sein.
Jaaaaaa das war der erste Eindruch, ABER den Mamas ging es teilweise genau wie mir, nur wusste ich das zu dem Zeitpunkt noch nicht.
Inzwischen weiß ich, dass diese genau die gleichen Probleme manchmal haben wie ich, denn inzwischen redet man dadrüber.

Anfangs versuchte man irgendwie noch perfekt da zu stehen, der Druck eine perfekte Mama zu sein.
Perfekte Mamas gibt es nicht, aber dazu werde ich noch einen Post veröffentlichen irgendwann.

Wirklich einfacher mit dem kleinen Baby wurde es erst, als ich Brei einführte.
Er liebte den Brei, den Löffel in den Mund nehmen und machte irgendwann beim Essen, wenn es denn schmeckte "mmmmmhhhhh".
Inzwischen bekommt er Mittags und Nachmittags Brei und seitdem ist er sehr viel zufriedener, lacht viel und spielt begeistert.

Aber dennoch haben wir im Moment (7 Monate alt) wieder eine sehr schöne Phase, wo Mama wieder am Nervenlimit ist.
Momentan habe ich eine kleine Jammertrine zu Hause... Sehr schreckhaft und immer nur Mama,Mama,Mama.
Auch das Schlafen gehen ist momentan die größte Katastrophe.
Weil er sich momentan so viel bewegen kann (er krabbelt schon und zieht sich am Bett hoch) ist still im Bett liegen bleiben und einschlafen ja total doooooooof.
In den letzten Tagen gibt es auch keinen Mittagsschlaf und es wird viel gemeckert und geweint.
Ins Bett bringen benötigt momentan 4 oder mehr Anläufe und er schläft auch sehr unruhig - dreht ich immer hin und her und brummt vor sich hin im Schlaf.
Naja aber hey, inzwischen weiß ich ja, dass auch bald wieder bessere Zeiten kommen, die wunderschön sind - also aufstehen, Krone richten und weitermachen.

Montag, 18. Januar 2016

Mit Baby auf einer Hochzeit Anfang Dezember 2015



Die Hochzeit war schon Anfang Dezember 2015, allerdings kam ich nicht vorher dazu meine Gedanken so zu ordnen, dass es für einen Text reichen würde - Hier gilt die Devise "Besser spät als Nie!"

Mit Baby auf einer Hochzeit?! - Für viele Mamas und Papas ein Grund zum Panikausbruch.
Klar freut man sich immer auf einer Hochzeit eingeladen zu sein, so auch wir, als wir von der Tante meines Mannes zu ihrer Hochzeit eingeladen worden sind.
Noch mehr freuten wir uns, dass die zwei sich nach ewigen Jahren (wenn ich richtig mitbekommen habe 18 an der Zahl) ndlich trauen sich zu binden.
Doch schon nach der ersten Info der Hochzeit begann das Gedankenkarrussell, was sonst ganz gemütlich im Kreis fährt und auf einem Karussellpferd sitzt, sich in eine Achterbahn zu verwandeln.
Hoch und runter, auf und ab - Gedanken links und rechts in der Kurve - Tausend Fragen.
Als Mama die viel nachdenkt und deren Kopf auch sonst selten mal die Klappe hält ein gefundenes Fressen.

Also fing ich an Schritt für Schritt meine Gedanken nach wichtig und her unwichtig zu sortieren und sie nach und nach ab zu arbeiten, denn sonst würde ich keine Ruhe finden.
Fragen wie "Was zieht das Baby an?", "Wie füttern wir das Baby, stillen oder Flasche?" oder "Was schenken wir?" waren schnell abgearbeitet.
Für das Baby wurde ein schicker gebrauchter Anzug im Internet gekauft und das Geschenk wurden Kerzen auf einem Teller mit Dekosteinen, Herzen und einem Geldschein. Füttern wollten wir das Baby mit der Flasche, also Fertigmilch einpacken und dort aufwärmen. Also Abgehakt.

Fragen wie "Was zieht die Mama an?" oder "Wo bekommt der Papa was möglichst günstiges, aber gut aussehendes zum anziehen her?" waren da schon schwieriger.

Mama wusste bis zum letzten Moment nicht was sie anzieht. Stundenlang stand ich vor dem Spiegel und probierte an, zog wieder aus und probierte wieder an. Nichts wollte so wirklich vernünftig passen, denn noch längst hatte ich nicht meine alte Figur zurück. Frustriert stand ich vor dem Spiegel, betrachtete mich schon wie ein Nilpferd - ok ich neige vielleicht leicht zur Übertreibung, liegt in meiner Natur. Als letzte Möglichkeit zog ich das Kleid herraus, in dem ich März 2012 selbst das Ja-Wort gab.
"Das kann doch garnicht passen!" Sagten mir meine Gedanken, aber ich probierte es trotzdem. Und siehe da, das Kleid war dehnfähig und passte noch und icch sah garncht mal so schlecht darin aus. Mein Outfit war gefunden. Ok super nurnoch der Mann des Hauses fehlte. Aufgrund seiner Körpermaße garnicht so einfach, breites Kreuz, etwas schwerer gebaut, aber schcließlich fand auch er etwas - ein Tshirt und ein Hemd drüber und dazu eine Jeans, ganz simpel, aber dennoch gut aussehend.

Juhu die nächsten Fragen waren geklärt - alles wichtige war geklärt und in meinem Kopf erledigt.
Eigentlich könnte mein Kopf nun abschalten und sich auf die Hochzeit freuen?!
Ja das dachte ich auch - aber mein Kopf sagte nur so: "Nö!"

Platz für weitere Gedanken, Platz für Ängste und Platz für noch mehr Panik.
Gedanken fuhren wie Lastwagen durch meinen Kopf.
"Der Kleine ist veerschnupft und nicht gut drauf, wie soll das nur werden?"
"Was mache ich, wenn er die ganze Trauung zusammenschreit und alle gucken?"
"Was ist wenn einige denken ich komm nicht klar, wenn mein Baby sich nicht beruhigen lässt?"
"Was ist, wenn er jemanden anspuckt?"

Tausend im nachhinein sinnlose Gedanken, an die ich Zeit verschwendet habe.
Mein Mann war die ganze Zeit die Ruhe selbst.

Dann kam dieser besagte Tag, der 04.12.2015.
Ich hatte mir den Wecker auf 07:30 Uhr gestellt, falls der Kleine länger schlafen sollte.
Der Papa schlief zu dem Zeitpunkt noch.
Also ging ich duschen und machte mich schon mal soweit fertig, damit ich in Ruhe den Kleinen fertig machen konnte später.
Als ich fast fertig geschminkt war wurde auch der kleine Mann wach, ich holte ihn aus dem Bett und er schaute mir interessiert beim fertig schminken zu.

Durch das frühe fertig machen hatte ich genügend Zeit und geriet nicht in Stress - den hätte ich nicht gebrauchen können.
In Ruhe stillte ich den kleinen Spatz nochmal, damit er während der Trauung dann ruhig und möglichst zufrieden war.
Danach wurde dann auch endlich der Papa wach, der dann mit dem kleinen zusammen duschen ging.
Nach dem Duschen machte ich den kleinen fertig und schwupps waren Mama und Baby fertig, nur der Papa ließ sich Zeit - Manchmal ein Fluch, wenn der Mann die Ruhe selbst ist.
Mama wurde schon nervös, dass Papa nicht in die Pötte kam - Zum Glück schaffte er es aber.

Die Trauung sollte um 11:30 Uhr anfangen, also wollten wir so um kurz nach 11:00 Uhr hier los um rechtzeitig zu sein - zum Glück fand die Trauung quasi bei uns um die Ecke statt.
Naja aber wie das mit einem Baby nunmal so ist kommt man die dann los, wenn man es wollte...
Aber da wir inzwischen schon ganz gut darin sind planen wir die Abreise immer schon etwas früher ein.
So, nochmal Windel wechseln und dann geht´s aber los.
Flasche, Windeln, Spucktuch - Check, alles eingepackt.
Puh war ich irgendwie aufgeregt - Schließlich sind da auch Leute, die ich garnicht kenne und da bin ich immer etwas schüchtern und ängstlich.

Zum Glück fiel diese Zeit genau in die Mittagsschlaf-Zeit, daher das Glück, dass das Baby im Auto einschlief und während der Trauung keinen Mucks von sich gab.
Erst nach der Trauung machte er seine Augen auf und guckte alle Menschen um sich herum genau an, er kannte sie schließlich ja garnicht.

In der Location zum Essen angekommen - die übrigens die selbe war, wie an unserer standesamtlichen Hochzeit - ging dann wenig später auch schon das Geschrei los.
Panik, Panik und nochmal Panik...Aber naja die Oma war ja auch da, der Opa war da und der Papa und und und - viele Leute die man auch kannte und anlächeln konnte.
Das bekamen wir noch gut gewuppt.

Doch dann kurz bevor wir unsere Vorspeise bekamen kam der groß Hunger beim kleinen Mann.
Gut dachten wir uns, also mchte Papa die Flasche fertig.
Wir bekamen einen Behälter mit heißem Wasser zum erwärmen der Flasche und legten los.
Als die Flache die richtige Temperatur hatte wollte der kleine Herr jedoch die Flasche nicht.
Hmmmmm der Hunger müsste doch eigentlich da sein fragten wir uns.
Aber nein, die Flasche wurde verweigert - dennoch war keine Ruhe.

Ok ein Plan B musste her - die Notfallbrust.
Also Mama kurz vorm Essen ab ins Auto, Träger vom Kleid runter und Brust raus.
Und siehe da - na klar hatte das Baby Hunger.
Er hat gegessen wie fast nie zuvor.
Schon zu viel, denn die Hälfte kam wieder raus. Zum Glück hatte Mama Taschentücher dabei und zum Glück nichts aufs Kleid.

Nach ca. 20 Minuten war dann das Baby auch wieder soweit zufrieden, dass man wieder rein gehen konnte.
Wie das aber meistens so ist mit einem 4 Monate altem Baby, es will nicht nur dabei sein, sondern mittendrin im Geschehen.
Also aß Mama zuerst ihre Suppe und dann der Papa.
Papa durfte aber früher essen als geplant, da die Partnerin von seinem Onkel Nr. 1 den kleinen auf ihren Schoß nahm und er die nette Dame anscheinend sehr sympatisch fand und sie interessiert anguckte und anlächelte.
Baby beschätigt - Mama und Papa konnten essen ohne Baby auf dem Schoß...Diesen Luxus hatten wir selten.
So verlief eigentlich das gesamte Essen.

Das Essen war super lecker.
Als Vorspeise gab es Spargelcremesuppe - Eigentlich bin ich kein Spargelfan, aber die war wirklich super lecker.
Der Hauptgang war ein schönes Stück Fleisch mit Petersilienkartoffeln, Rotweinsoße und Pilzen - Wobei die Pilze mein Schwiegervater gefuttert hat, zumindest ein paar ;-)
Und als Nachtisch gab es dann noch Vanilleeis mit Himbeeren.

Nach dem Essen waren wir erstmal alle pappsatt.
Es wurde sich unterhalten und gelacht.
Zwischendurch wurde der kleine müde, wollte ber nicht so recht schlafen, da tanzte die Partnerin von Onkel Nr. 2 meines Mannes mit ihm schunkelnd und er schlief ein.
Wir legten ihn in seinen Maxi Cosi und da schlief er erstmal ein wenig.
Partnerin von Onkel Nr. 1 deckte ihn liebevoll mit ihrem Schal zu.
Wenn der kleine wach war und quengelte wurde er Ansich von allen Seiten betüdelt und rumgetragen - eigentlich ein ganz entspannter Tag für Mama und Papa.

Am späteren Nachmittag wurde dann die Hochzeitstorte angeschnitten.
Diese wurde von der Partnerin von Onkel Nr. 1 angefertigt.
Sie macht das hobbymäßig, jedoch sehr gut.
Die Torte war einfach nur mega lecker und eigentlich viel zu schön zum essen.

Wäre ich nicht so voll gewesen hätte ich noch 10 weitere Stücke gegessen, weil diese so gut schmeckte.

Nach der Torte machten wir uns so langsam dann rar und traten den Weg gen Heimat an, denn für den kleinen Mann wurde es langsam aber sicher etwas viel und so mochte er nicht mehr - Verständlich bei so vielen neuen Gesichtern.

Im nachhinein waren meine Bedenken unbegründet.
-Keiner hat komisch geguckt
-Alle haben sich rührnd um den kleinen gekümmert, so dass Mama und Papa diesen Tag auch genießen konnten
-Das Essen war super lecker

Es war ein wunderschöner Tag, der viel zu schnell zu Ende war - wie das so ist mit solchen Tagen.
Und von diesem Tag habe ich auch etwas mitgenommen...


Ein Ausflug/Fest mit Baby kannst du nicht 100% planen, denn das Baby könnte dir immer mal einen Strich durch den Plan machen! Also mach dir nicht zu viele Gedanken vorher, sondern gehe ruhig und entspannt an die Sache ran.