Hier geht es um mein Leben mit meinen beiden kleinen Terrorzwergen und mein Leben. Es geht um allgemeine Dinge des Mama seins, meine Gedanken und Gefühle und auch um mich.
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Freitag, 5. August 2016
Schlussbericht Blogparade Sommerdiät für den Geldbeutel
Am 1. April startete die Blogparade "Sommerdiät für den Geldbeutel" von Alicja Wictoria von Wiktoria´s Life und Hjördis von Eulenleben .
Den zwei ist aufgefallen, dass man viel zu viel Geld ausgibt für Dinge, die man eigentlich garnicht braucht. Und sie haben verdammt nochmal Recht gehabt damit.
Also riefen sie zu einer Blogparade auf, die einer Challenge gleichte - Eine Challenge gegen den kleinen Teufel auf der Schulter, der dir sagt "Kauf es! KAUF ES!"
Ziel war es auf Sachen, die man nicht benötigt zu verzichten bzw. sie nicht zu kaufen.
Dabei handelt es sich um Lustkäufe wie Süßigkeiten etc.
Man sollte über einen beliebig langen Zeitraum im Rahmen von 30 - 120 Tagen auf Dinge verzichten, die man sich selbst aufstellt.
Sinn der Challenge war es so viel Geld wie möglich ein zu sparen.
Meinen Startbericht zur Challenge findet ihr hier
Vor 5 Tagen endete die Blogparade / Blogchallenge, nun gibt es den Schlussbericht von mir.
Ich hatte mir die Herrausforderung gestellt die kommpletten 120 Tage duchzuhalten.
Ich wollte es schaffen, dennoch muss ich zugeben es nur ungefähr 90 Tage durchgehalten zu haben.
Die ersten 30 Tage waren fix rum und es hat super geklappt.
Wir haben nur das gekauft, was notwendig war und so wirklich eine Menge Geld gespart.
Es ist wirklich unglaublich wie viel Geld man unnötig ausgibt.
Anfangs fiel es einem schon schwer auf Dinge zu verzichten, die vorher für einen selbstverständlich waren - bei einigen Sachen mehr und bei anderen weniger.
Nach rund 50 Tagen wurde es dann langsam sehr schwer für mich und ich hab ab und zu dann doch wieder die ein oder andere Süßigkeit in den Einkaufwagen gepackt.
Dies habe ich dann durchgehalten bis ungefähr Tag 90, dann habe ich es einfach nicht mehr geschafft mich zusammen zu reißen und habe wieder mehr gekauft, als wir brauchten.
Mein Fazit zu der Challenge:
Für einen kurzen Zeitraum ist es super um etwas Geld zur Seite zu legen, jedoch länger als 2 Monate sollte man es nicht machen.
Denn ich finde nach 2 Monaten bekommt man irgendwann schlechte Laune, weil man sich auch mal wieder etwas gönnen möchte ohne zu gucken, ob man es braucht.
Ab und zu braucht nämlich die Seele auch mal etwas Wohlbefinden, was bei Frauen nunmal entweder durch Schokolade, Eis oder Kleidung ausgelöst wird ;)
Montag, 13. Juni 2016
Sommerdiät für den Geldbeutel Zwischenbericht Mai [nachträglich]
Huch da war der Monat doch schon wieder um, ohne, dass ich es bemerkt habe.
Fix wie die Zeit rennt - auch an so etwas merkt man es.
Ich wollte jeden Monat einen Zwischenbericht abliefern zu der laufenden Blogbarade / Challenge, die am 01.04.2016 gestartet hat.
Meinen Anfangspost hierzu findet ihr hier
Wie ging es mir damit im Mai?
Ziemlich gut soweit, wobei ich sagen muss, dass ich zwischenzeitlich aber auch schwach geworden bin.
Hierbei handelt es sich aber nicht um viele Euros, sondern nur um Kleinigkeiten, also denke ich doch noch im Rahmen ;-)
Abnehmen konnte ich leier nicht durch den Verzicht auf Süßigkeiten, allerdings wenigstens mein Gewicht halten.
Ansonsten habe ich mir nichts extra gekönnt und nur Geld fürs nötige ausgegeben.
Wobei ich zugeben muss, dass wir etwas nachlässig geworden sind, was den Einkauf angeht.
Da muss ich dann doch nochmal scharf drauf schauen.
Aber anhand der Tatsachen, dass Autoversicherung und Co. KG an der Reihe waren geht es unseren Konten doch überraschend gut.
Ab nun werde ich wieder verstärkt darauf achten, was wir kaufen.
Ab sofort wieder weniger für die Seele, sonern nur das was gebraucht wird.
Wir sehen uns dann Ende des Monats mit einem neuem Zwischenbericht wieder.
Samstag, 30. April 2016
Challenge Sommerdiät für den Geldbeutel - Schlussbericht oder Verlängerung?!
Vor 30 Tagen begann ich mit der Challenge (https://wiktoriaslife.com/blogparade-sommerdiaet/), die Alicja von Wiktorias Life
und Hjördis von Eulenleben ins Leben gerufen haben.
Hierbei ging es darum auf gewisse Dinge, die man sich selbst aussuchen konnte, zu verzichten und so Geld ein zu sparen.
Diese Idee fand ich so klasse, dass ich sofort mal mitgemacht habe.
Meinen Startbeitrag findet ihr hier.
Ich wollte auf bestimmte Dinge verzichten und habe es tatsächlich auch geschafft.
Statt Geld für Online spielen aus zu geben habe ich nurnoch Geld gewonnen, also ein klare Plus erwirtschaftet =)
An Süßigkeiten gehe ich wie selbstverständlich vorbei und kaufe mir keine - vor ca. 4 Wochen noch völlig undenkbar.
Neue Kleidung habe ich mir auch nicht gekauft, wobei ich das hätte gedurft, denn meine Schuhe gehen kaputt und meine Kleidung passt seit der Schwangerschaft nicht mehr wirklich - aber dennoch finde ich was zum anziehen, also muss ich nicht nackt rum laufen ;-)
Es fiel mir wirklich nicht schwer auf diese Sachen zu verzichten.
Anfangs war es schon schwer an den tollen Angeboten vorbei zu gehen und sie nicht zu kaufen, aber inzwischen denke ich so, dass es auch Geld ist, was man sparen könnte und hey, es klappt super.
Ich bin ganz erstaunt, wie selbstverständlich ich auf all das verzichten kann.
Auch Geldtechnisch haben wir wesentlich weniger Geld ausgegeben als den Monat davor, das Konto schreibt andere Zahlen.
Und was soll ich sagen?!
Ich bekomme von dieser Challenge nicht genug, weshalb dies hier kein Schlussbericht wird, sondern nur ein weiterer Zwischenbericht.
Ich werde in die Verlängerung gehen und werde versuchen die komplette Zeit der Challenge zu nutzen.
Sprich ich verlängere meine Challenge bis zum 31.07.2016 - ob ich das wohl schaffen werde?
Ich werde es versuchen, als Herrausforderung für mich.
Alle 4 Wochen werde ich eine Zwischenbilanz ziehen in Zukunft.
Freitag, 11. März 2016
Mama sein - kein einfacher Job
Den folgenden Post möchte ich gerne der Blogparade von
Daniela (http://keep-cool-mama.de/) widmen.
Sie fragte nach der Größten Herausforderung einer Mutter.
Ich denke dazu passen meine niedergeschriebenen Worte und Gedanken ganz gut.
Aber lest selbst =)
Mama sein?! Definitiv nicht einfach.
Als Mama bist du rund um die Uhr anfangs da für dein Baby, Zeit für dich musst du lange suchen.
Als Mama läufst du manchmal stundenlang mit dem Baby auf dem Arm durch die Wohnung.
Als Mama hast du Rückenschmerzen vom vielen Tragen.
Als Mama musst du Baby betüdeln und gleichzeitig den Haushalt schmeißen, denn wer möchte im Chaos leben?!
Als Mama bist du rund um die Uhr einsatzbereit.
Nachts bist du mit dem Kind Stunden wach, wenn es nicht schlafen kann - es seidenn du hast so einen traumhaften Ehemann, der das manchmal auch übernommen hat (Schatz ich liebe dich).
Wochenende?! Was ist denn das? - Ich bin 24 Stunden, 7 Tage die Woche im Dienst.
Spontan weg gehen? Hmmmm nein - nicht ohne Babysitter.
Manchmal liegt die Wäsche tagelang in der Wachmaschine, weil man nicht dazu kommt sie auf zu hängen.
Im Schrank sind keine Teller mehr, das Geschirr stapelt sich in der Küche - totz Spülmaschine.
Aber ich werde mit dem kostbarsten Gut der Welt bezahlt - Das Lächeln meines Kindes, wenn es glücklich ist oder der Anblick, wenn es friedlich schläft...
Daniela (http://keep-cool-mama.de/) widmen.
Sie fragte nach der Größten Herausforderung einer Mutter.
Ich denke dazu passen meine niedergeschriebenen Worte und Gedanken ganz gut.
Aber lest selbst =)
Mama sein?! Definitiv nicht einfach.
Als Mama bist du rund um die Uhr anfangs da für dein Baby, Zeit für dich musst du lange suchen.
Als Mama läufst du manchmal stundenlang mit dem Baby auf dem Arm durch die Wohnung.
Als Mama hast du Rückenschmerzen vom vielen Tragen.
Als Mama musst du Baby betüdeln und gleichzeitig den Haushalt schmeißen, denn wer möchte im Chaos leben?!
Als Mama bist du rund um die Uhr einsatzbereit.
Nachts bist du mit dem Kind Stunden wach, wenn es nicht schlafen kann - es seidenn du hast so einen traumhaften Ehemann, der das manchmal auch übernommen hat (Schatz ich liebe dich).
Wochenende?! Was ist denn das? - Ich bin 24 Stunden, 7 Tage die Woche im Dienst.
Spontan weg gehen? Hmmmm nein - nicht ohne Babysitter.
Manchmal liegt die Wäsche tagelang in der Wachmaschine, weil man nicht dazu kommt sie auf zu hängen.
Im Schrank sind keine Teller mehr, das Geschirr stapelt sich in der Küche - totz Spülmaschine.
Aber ich werde mit dem kostbarsten Gut der Welt bezahlt - Das Lächeln meines Kindes, wenn es glücklich ist oder der Anblick, wenn es friedlich schläft...
Bevor ich Mama wurde sah ich, wie so viele vorher, überall immer nur das perfekte.
Ich dachte ich schaff das schon, ich werde das schon wuppen.
Klar schaffe ich das, es haben auch andere geschafft - Soooooo scchwer kann das nicht sein.
Man sieht überall lachende Kinder, hört von allen Seiten wie toll Mama sein ist.
Ich sah zwar auch andere Seiten des Mama seins, denn ich kannte schon Leute mit Kindern, aber in meinem engen Freundeskreis war ich die erste, die sich weitere Schritte in ein festes & erwachsenes Leben begab.
Früh begann ich nicht mehr so viel feiern zu gehen, saß eher gemütlich mit Freunden zu Hause und genoss den Abend - während die anderen feiern waren saß ich mit Freunden bei einem gemütlichen Sit In zu Hause.
Damals war das für die anderen "uncool" und so unternahm man dann mit den einen mehr und mit den anderen weniger.
- Ich war die erste im engen Freundeskreis, die mit ihrem Freund zusammen zog
- Ich war die erste, die sich verlobt hat
- Ich war die erste, die dann geheiratet hat
- Und schlussendlich war ich auch die erste, die schwanger geworden ist
Damit hatte ich nie viele Vergleiche und sah somit nur "fremde" Mamas mit ihren Babys.
Ich hatte zwar zu dem Zeitpunkt eine Freundin, die schon ein Kind hatte und auch ein zweites bekommen hatte, aber die Tochter war zu dem Zeitpunkt schon älter und da unser Kontakt für ein paar Monate still lag bekam ich beim zweiten Kind eine Zeit lang nicht viel mit.
Durch das Internet kannte ich sehr liebe Mamas, die auch mal nicht so schöne Seiten des Mama-Lebens preisgaben, aber das war irgendwie nicht so nah dran.
Schreiben kann man ja schließlich viel ;-)
Also beschloss ich letzendlich ins schöne Abenteuer Baby zu stürzen - ohne, dass ich genau wusste was mich erwarten würde.
Am 07.12.2014 um 08:30 Uhr hielt ich dann den lang ersehnten positiven Test in den Händen, auf dem dick und fett "schwanger 3+" stand - da gab´s kein Vertun.
Die Schwangerschaft verlief bis auf Sodbrennen und unendlicher Müdigkeit völlig problemlos und wunderschön.
Ich genoss die Schwangerschaft in vollen Zügen und konnte es kaum erwarten mein kleines Baby in den Armen zu halten.
Nachts vom 29.07.2015 auf den 30.07.2015 platzte dann die Fruchtblase.
Eine Mischung aus unendlicher Freude und Panik machte sich breit.
Ich sollte bald mein eigenes kleines Baby in den Armen halten - UNGLAUBLICH!!!
Ich hatte Angst, Angst vor der Geburt und der Zeit danach.
Aber als ich dann am 31.07.2015 um 02:41 Uhr nach einer langen, anstrengenden Geburt meinen kleinen Schatz in den Armen hielt empfand ich einfach nurnoch pures Glück <3
Ab da begann mein neues und bisher größtes Abenteuer in meinem Leben - Mama sein!
Ab da an hatte ich Angst, Angst irgendwas falsch zu machen.
Trotz der Hilfe der Hebammen & Schwestern fühlte ich mich einfach unsicher - Der neuen Herrausforderung nicht gewachsen.
Schon die ersten Nächte waren eine Kostprobe von dem, dass Mama sein nicht einfach sein wird.
Ich bekam wenig Schlaf am Stück, schlief eigentlich immer wenn das Baby schlief.
Dadurch, dass das Stillen aufgrund eines zu hohen Gelbsuchtwertes dem kleinen zu anstrengend war, musste ich alle 4 Stunden abpumpen, zusätzlich jedoch immer wieder versuchen ihn an zu legen.
Weil meine Milch noch nicht reichte musste ich zusätzlich auch zu füttern, damit er satt wurde.
Teilweise habe ich gegessen und gleichzeitig abgepumpt.
Ich war total kaputt...
Dazu kamen noch Bauchweh beim kleinen, weshalb er viel schrie und zwar so sehr, dass selbst eine Zimmernachbarin ausgezogen ist - freiwillig.
Auf Klo gehen oder Duschen?! Das Kind ablegen?! Nicht möglich.
Zum Glück kam mein Mann jeden Tag bei uns vorbei, was es etwas leichter machte, denn so musste ich nicht am besten 10 Arme haben.
Nach 5 Tagen Krankenhaus durften wir endlich nach Hause - Ich dachte zu Hause wird alles besser - Wie naiv ich doch war.
Die ersten 2 Wochen waren noch super.
Mein Mann hatte Urlaub und ich konnte so mein Wochenbett "genießen".
Er umsorgte mich und den kleinen Wurm und jeden Tag kam unsere Hebamme und sah nach uns.
Eigentlich eine Erleicherung, doch irgendwie war es für mich zusätzlichr Stress.
Als der Urlaub von meinem Mann vorbei war und er wieder eigentlich fast immer von 10-20 Uhr arbeiten war, begann dann für mich der richtige harte Alltag einer Mama.
Wobei ich sagen muss zeitweise ging es super- er schlief viel.
Haushalt konnte ich wenn es nach meinem Mann ginge liegen lassen, da er verstand, dass ich mich noch erholen muss.
Ab da an gingen die Tage und Wochen und sogar Monate wie im Flug vorbei...
Täglich den selben Trott, die ersten Wochen abpumpen, füttern, Windel wechseln usw . und das immer wieder von vorne.
Erleichterung war erst da, als er endlich richtig an der Brust getrunken hat und ich nicht mehr abpumpen musste, denn das war ein enormes Zeitersparnis.
Die ersten Monate hatte der kleine oft Bauchschmerzen, dann war nur im Fliegergriff durch die Wohnung laufen toll.
Schlafen war oftmals Mangelware, meistens schlief er auf Mama, weswegen die Wohnung aussah wie Sau - störte mich nicht, denn ich liebte es, wenn der kleine Wurm auf mir schlief und wie gerne ich ihn dann betrachtet habe - Hach, tolle Erinnerungen!
Oftmals lief ich rum wie ein Zombie - Zerzauste Haare, Jogginghose, Augenringe bis zum Kinn und ungeschminkt.
Hey, dass mein Mann mich trotzdem noch attraktiv fand war in Wunder.
Das Stillen klappte aber nie so gut wie bei den anderen Muttis, weshalb ich die erste Zeit sehr selten unter Leute gegangen bin, selten raus gegangen bin.
Denn außer Haus stillen?! In der heutigen Gesellschaft?! Hmmmmm irgendwie nicht so mein Fall.
Also waren die ersten Monate nur kurze Ausflüge drin oder zu Verwandten nach Hause, wo ich mich zurückziehen konnte zum Stillen.
Es hat eine Zeit gedauert, bis ich mich traute vor anderen Leuten zu stillen, die ich kannte, aber nie in der Öffentlichkeit - dazu fehlte mir leider das gewisse Selbstvertrauen.
Ich war so endlos müde die ganze Zeit, so ausgelaugt, antriebslos...
Sollte das meine Erfüllung sein?! Mama sein?!
In vielen Momenten war es für mich eher zerstöhrend oftmals.
Aber wem kannst du erzählen, dass Mama sein dich nicht zu 100% erfüllt?!
Ha finde da erstmal jemanden, der dir nicht Sätze an den Kopf wirft wie:
Also beschloss ich letzendlich ins schöne Abenteuer Baby zu stürzen - ohne, dass ich genau wusste was mich erwarten würde.
Am 07.12.2014 um 08:30 Uhr hielt ich dann den lang ersehnten positiven Test in den Händen, auf dem dick und fett "schwanger 3+" stand - da gab´s kein Vertun.
Die Schwangerschaft verlief bis auf Sodbrennen und unendlicher Müdigkeit völlig problemlos und wunderschön.
Ich genoss die Schwangerschaft in vollen Zügen und konnte es kaum erwarten mein kleines Baby in den Armen zu halten.
Nachts vom 29.07.2015 auf den 30.07.2015 platzte dann die Fruchtblase.
Eine Mischung aus unendlicher Freude und Panik machte sich breit.
Ich sollte bald mein eigenes kleines Baby in den Armen halten - UNGLAUBLICH!!!
Ich hatte Angst, Angst vor der Geburt und der Zeit danach.
Aber als ich dann am 31.07.2015 um 02:41 Uhr nach einer langen, anstrengenden Geburt meinen kleinen Schatz in den Armen hielt empfand ich einfach nurnoch pures Glück <3
Ab da begann mein neues und bisher größtes Abenteuer in meinem Leben - Mama sein!
Ab da an hatte ich Angst, Angst irgendwas falsch zu machen.
Trotz der Hilfe der Hebammen & Schwestern fühlte ich mich einfach unsicher - Der neuen Herrausforderung nicht gewachsen.
Schon die ersten Nächte waren eine Kostprobe von dem, dass Mama sein nicht einfach sein wird.
Ich bekam wenig Schlaf am Stück, schlief eigentlich immer wenn das Baby schlief.
Dadurch, dass das Stillen aufgrund eines zu hohen Gelbsuchtwertes dem kleinen zu anstrengend war, musste ich alle 4 Stunden abpumpen, zusätzlich jedoch immer wieder versuchen ihn an zu legen.
Weil meine Milch noch nicht reichte musste ich zusätzlich auch zu füttern, damit er satt wurde.
Teilweise habe ich gegessen und gleichzeitig abgepumpt.
Ich war total kaputt...
Dazu kamen noch Bauchweh beim kleinen, weshalb er viel schrie und zwar so sehr, dass selbst eine Zimmernachbarin ausgezogen ist - freiwillig.
Auf Klo gehen oder Duschen?! Das Kind ablegen?! Nicht möglich.
Zum Glück kam mein Mann jeden Tag bei uns vorbei, was es etwas leichter machte, denn so musste ich nicht am besten 10 Arme haben.
Nach 5 Tagen Krankenhaus durften wir endlich nach Hause - Ich dachte zu Hause wird alles besser - Wie naiv ich doch war.
Die ersten 2 Wochen waren noch super.
Mein Mann hatte Urlaub und ich konnte so mein Wochenbett "genießen".
Er umsorgte mich und den kleinen Wurm und jeden Tag kam unsere Hebamme und sah nach uns.
Eigentlich eine Erleicherung, doch irgendwie war es für mich zusätzlichr Stress.
Als der Urlaub von meinem Mann vorbei war und er wieder eigentlich fast immer von 10-20 Uhr arbeiten war, begann dann für mich der richtige harte Alltag einer Mama.
Wobei ich sagen muss zeitweise ging es super- er schlief viel.
Haushalt konnte ich wenn es nach meinem Mann ginge liegen lassen, da er verstand, dass ich mich noch erholen muss.
Ab da an gingen die Tage und Wochen und sogar Monate wie im Flug vorbei...
Täglich den selben Trott, die ersten Wochen abpumpen, füttern, Windel wechseln usw . und das immer wieder von vorne.
Erleichterung war erst da, als er endlich richtig an der Brust getrunken hat und ich nicht mehr abpumpen musste, denn das war ein enormes Zeitersparnis.
Die ersten Monate hatte der kleine oft Bauchschmerzen, dann war nur im Fliegergriff durch die Wohnung laufen toll.
Schlafen war oftmals Mangelware, meistens schlief er auf Mama, weswegen die Wohnung aussah wie Sau - störte mich nicht, denn ich liebte es, wenn der kleine Wurm auf mir schlief und wie gerne ich ihn dann betrachtet habe - Hach, tolle Erinnerungen!
Oftmals lief ich rum wie ein Zombie - Zerzauste Haare, Jogginghose, Augenringe bis zum Kinn und ungeschminkt.
Hey, dass mein Mann mich trotzdem noch attraktiv fand war in Wunder.
Das Stillen klappte aber nie so gut wie bei den anderen Muttis, weshalb ich die erste Zeit sehr selten unter Leute gegangen bin, selten raus gegangen bin.
Denn außer Haus stillen?! In der heutigen Gesellschaft?! Hmmmmm irgendwie nicht so mein Fall.
Also waren die ersten Monate nur kurze Ausflüge drin oder zu Verwandten nach Hause, wo ich mich zurückziehen konnte zum Stillen.
Es hat eine Zeit gedauert, bis ich mich traute vor anderen Leuten zu stillen, die ich kannte, aber nie in der Öffentlichkeit - dazu fehlte mir leider das gewisse Selbstvertrauen.
Ich war so endlos müde die ganze Zeit, so ausgelaugt, antriebslos...
Sollte das meine Erfüllung sein?! Mama sein?!
In vielen Momenten war es für mich eher zerstöhrend oftmals.
Aber wem kannst du erzählen, dass Mama sein dich nicht zu 100% erfüllt?!
Ha finde da erstmal jemanden, der dir nicht Sätze an den Kopf wirft wie:
- Du hast es dir doch ausgesucht!
- So schlimm kann es ja nicht sein, wenn du dein Baby über alles liebst!
- Wieso bist du dann Mama geworden?
- Klar ist Mama sein nicht nur einfach, da musst du durch!
Ja, ich habe es mir ausgesucht, aber Gott sei Dank wusste ich vorher nicht genau, was mich erwartet.
Und klar liebe ich mein Baby über alles, es ist mein Leben, aber was hat das denn damit zu tun, dass es seeeeeeeeeeeeehr anstrengend ist? Nichts =/
Wieso ich Mama geworden bin?! Weil Kinder unser Leben bereichern, weil sie mit einem Lächeln die Welt bunter machen und und und.
Jaja ich muss da durch, aber darf Mama nicht mal jammern?!
Doch auch Mama darf mal jammern, muss sie sogar, denn man kann nicht ewig die perfekte Welt für die anderen spielen. Sonst geht man daran kaputt.
Doch auch Mama darf mal jammern, muss sie sogar, denn man kann nicht ewig die perfekte Welt für die anderen spielen. Sonst geht man daran kaputt.
Hmmmmmm ok also auf viel Verständnis traf man nicht. Eher hatte man das Gefühl sich rechtfertigen zu müssen, wieso, weshalb und warum man Mama geworden ist, wenn es doch so schwer ist.
Auch unter den Mamas aus meinem Geburtsvorbereitungskurs sah irgendwie alles so perfekt aus.
Stillen klappte super, die Babys schienen ruhig zu sein.
Jaaaaaa das war der erste Eindruch, ABER den Mamas ging es teilweise genau wie mir, nur wusste ich das zu dem Zeitpunkt noch nicht.
Inzwischen weiß ich, dass diese genau die gleichen Probleme manchmal haben wie ich, denn inzwischen redet man dadrüber.
Anfangs versuchte man irgendwie noch perfekt da zu stehen, der Druck eine perfekte Mama zu sein.
Perfekte Mamas gibt es nicht, aber dazu werde ich noch einen Post veröffentlichen irgendwann.
Wirklich einfacher mit dem kleinen Baby wurde es erst, als ich Brei einführte.
Er liebte den Brei, den Löffel in den Mund nehmen und machte irgendwann beim Essen, wenn es denn schmeckte "mmmmmhhhhh".
Inzwischen bekommt er Mittags und Nachmittags Brei und seitdem ist er sehr viel zufriedener, lacht viel und spielt begeistert.
Aber dennoch haben wir im Moment (7 Monate alt) wieder eine sehr schöne Phase, wo Mama wieder am Nervenlimit ist.
Momentan habe ich eine kleine Jammertrine zu Hause... Sehr schreckhaft und immer nur Mama,Mama,Mama.
Auch das Schlafen gehen ist momentan die größte Katastrophe.
Weil er sich momentan so viel bewegen kann (er krabbelt schon und zieht sich am Bett hoch) ist still im Bett liegen bleiben und einschlafen ja total doooooooof.
In den letzten Tagen gibt es auch keinen Mittagsschlaf und es wird viel gemeckert und geweint.
Ins Bett bringen benötigt momentan 4 oder mehr Anläufe und er schläft auch sehr unruhig - dreht ich immer hin und her und brummt vor sich hin im Schlaf.
Naja aber hey, inzwischen weiß ich ja, dass auch bald wieder bessere Zeiten kommen, die wunderschön sind - also aufstehen, Krone richten und weitermachen.
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