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Samstag, 31. Dezember 2016

Weihnachten 2016 - so war es wirklich


Die Feiertage liegen nun schon ein paar Tage hinter uns und es ist wieder Ruhe eingekehrt.
Nun möchte ich euch gerne an unserem Weihnachten 2016 teilhaben lassen und es für euch versuchen in Worte zusammen zu fassen.

Eins vorab: Es war stressig für mich mit Babykugel, aber wunderschön. 💕

🎅Heiligabend, der 24.12.2016🎅



Morgens früh aufgestanden, damit wir noch einmal kurz ins Stadtzentrum fahren konnten. Gleich morgens geht es ja noch mit den einkaufswütigen Verrückten 😶
Es wurde noch die letzte Weihnachtsdeko für den noch leeren Weihnachtsbaum gekauft und noch Kleinigkeiten um Weihnachten zu überleben.
Wieder zu Hause angekommen machte ich mich ans Bad und Stube putzen, den Rest hatte ich zum Glück schon einen Tag vorher erledigt.
Und schwupps war es auch schon so spät, dass ich mich erstmal fertig gemacht habe - duschen, schminken, anziehen - schick sein.
Danach schmückte ich gemeinsam mit unserem kleinem Sohn den Weihnachtsbaum.
Oh fand er die Kugeln toll, es war so toll an zu sehen, wie er sich dieses Jahr so sehr für all das interessiert, was letztes Jahr noch total nebensächlich war - unser kleiner wurde halt langsam aber sicher groß 💕 
Dann habe ich noch schnell Weihnachtskekse mit Schokolade verziert.
Damit auch alle bei uns Platz finden hatten wir uns einen zusätzlichen Tisch von meiner Mama besorgt, den wir an unseren Esstisch rangeschoben haben - ui da wars dann aber auch voll.
Gegen 16 Uhr ging mein Mann zu seinen Eltern rüber um seiner Mama zu helfen die vielen Sachen rüber zu tragen - zwei Klappstühle, die Geschenke, den Kartoffelsalat usw.
Gemeinsam mit meiner Schwiegermama habe ich dann den Tisch gedeckt und noch schön dekoriert.
Und zack klingelte es auch schon, meine Mama, mein Bruder und mein Papa kamen an.
Die Geschenke verstauten wir erstmal im Schlafzimmer, denn ansonsten wäre es in der Stube zu voll gewesen und der kleine Terrorzwerg hätte sich eher für die Geschenke interessiert, als fürs Essen.
Wir setzten uns gemeinsam an den gedeckten Tisch und begannen schon mal mit dem Essen, denn der kleine Terrorzwerg und auch andere Gäste hatten schon Hunger.

Es gab ganz klassisch Kartoffelsalat mit Würstchen.
Meine Schwiegermama macht super Kartoffelsalate, immer zwei verschiedene - für jeden Geschmack was dabei.
Wie immer war es super lecker und alle sind satt geworden (es blieb sogar noch etwas übrig). 
Irgendwann kam dann noch meine Schwägerin und dann mein Schwiegervater.
Der Freund meiner Schwägerin kam nach, da er noch bei seiner Familie war, was aber nicht schlimm war, denn es waren zu dem Zeitpunkt noch alle da. 

Als dann alle fertig waren mit dem Essen sind mein Mann und meine Schwägerin mit dem kleinen ins Kinderzimmer gegangen und haben dort mit ihm gespielt, während wir anderen die Geschenke aus dem Schlafzimmer holten und neben dem Tannenbaum hin packten.
Als wir damit fertig waren durfte der kleine dann seine Geschenke bewundern und mit Papa gemeinsam auspacken.
Es waren soooooo viele Geschenke, dass er gar nicht wusste, wo er anfangen sollte und was er als erstes auspacken sollte.
Irgendwann waren alle Geschenke ausgepackt und der kleine Mann strahlte und freute sich sooooo sehr über die ganzen tollen Geschenke - seine strahlenden Augen haben mein Herz so sehr hüpfen lassen.




Es wurde alles ausgiebig begutachtet und das Highlight war, dass er als er die Lego Duplo Box auspackte und sah, aus heiterem Himmel "Duplo" gesagt hat 💖
Dann wurde fleißig mit der Tante, dem Papa und anderen gespielt, bis er dann um 21:40 Uhr dann todmüde ins Bett gebracht wurde (wurde etwas spät🙈)
 
Wir Erwachsenen saßen dann noch gemütlich da, haben uns unterhalten und Kekse gegessen.
Irgendwann sind dann meine Eltern und mein Bruder gegangen und dann auch wenig später auch meine Schwiegereltern.
Mein Mann fuhr noch seine Schwester und ihren Freund nach Hause.
Danach hieß es dann endlich Füße hoch und nichts mehr machen.
Wir gingen dann auch bald ins Bett  in der Hoffnung am nächsten Tag etwas ausschlafen zu können.

🎅1. Weihnachtstag, der 25.12.2016🎅


Tatsächlich, wir durften ausschlafen, bis ca. 09:30 Uhr meldete sich unser kleiner Terrorzwerg nicht, so kaputt war er.
Ich kam überhaupt nicht aus dem Bett, mir tat alles weh.
Gestern war wirklich etwas zu anstrengend für mich, den ganzen Tag auf den Beinen gewesen.
Also alles mit der Ruhe, ganz langsam machen.
Nur etwas aufgeräumt und das nötigste gemacht und dann nochmal hingelegt bevor der Essenswahnsinn weiter geht.

Mittagsschlaf fiel heute aus bei dem Terrorzwerg, denn dieser wollte lieber mit seinen neuen Spielsachen spielen, aber waren wir nicht als Kinder alle so?!
Es wurde dann auf der Fahrt zu meiner oma etwas im Auto geschlafen.


Heute ging es zu meiner Oma, wo auch mein Bruder und mein Papa waren.
Um 15 Uhr waren wir dort und das Essen war schon fertig.
Es gab die super leckeren Rouladen von meiner Oma gemacht mit Kartoffeln, Rotkohl und Soße - ich könnte mich reinlegen.
Selbstverständlich gab es auch von meiner Oma eine Kleinigkeit für den Kleinen. Dieser guckte etwas verdattert, so in dem Motto "Schonwieder ein Geschenk?"
Freute sich natürlich dennoch.
Es war ein sehr schöner Nachmittag und gegen gestern total entspannt, da ich ja nichts machen musste.

Gegen 17:30 Uhr mussten wir jedoch aufbrechen, denn aufgrund von keinem Mittagsschlaf wurde dann etwas rumgequakt und man wurde müde.
Kaum im Auto und losgefahren ist der kleine Mann auch schon eingeschlafen und hat sich auch beim rausnehmen aus dem Auto nicht stören lassen - so anstrengend das ganze Weihnachten.
Zu Hause ging es dann Zähne putzen und gleich ins Bett für den kleinen Mann.

🎅2.Weihnachtstag, der 26.12.2016🎅

Auch heute durften wir bis nach 9 Uhr schlafen, wie schön.
Also von mir aus könnte es ewig so weiter gehen und jeden Tag Weihnachten sein. 😉 
Heute konnte ich mich glücklicher Weise wieder ganz gut bewegen und war nicht mehr ganz so kaputt.
Um 13:30 Uhr waren wir bei meinen Schwiegereltern zum Essen eingeladen.
Somit gab es auch heute wieder keinen Mittagsschlaf um die gewohnte Zeit.

Es gab Kartoffeln mit Erbsen und Wurzeln, Rotkohl und wahlweise Kasslerbraten oder Burgunderbraten und natürlich Soße.
Ich bin ja eher so der Kassleresser, aber es war allgemein echt lecker.
Meine Schwägerin und ihr Freund waren auch dabei.


Zum Nachtich gab es dann Waffeln mit warmen Kirschen, Vanilleeis und Sahne.
Ich hab die Kirschen weg gelassen - ist nicht so mein Ding.
Der kleine hatte dort sein Reisebett und hat dann doch nochmal ne Stunde heia gemacht.
Wir saßen noch alle eine Weile dort zusammen und unterhielten uns nett.

Gegen 17 Uhr wars mir dann genug und ich wollte gerne nach Hause - war auch echt kaputt von Weihnachten dieses Jahr.
Den kleinen Terrorzwerg haben wir dort gelassen, denn der durfte bei Oma und Opa schlafen.
Er wollte zwar erst Mama und papa nicht gehen lassen und wollte mit, hat sich aber schnell beruhigt.

Zu Hause genossen dann mein Mann und ich die Ruhe und den Abend zu zweit.
Es war wunderschön mal wieder kein Kind ins Bett bringen zu müssen und ins Bett zu gehen mit dem Gedanken "Hey ich muss erst um 8 Uhr aufstehen!".
Denn am nächsten Tag musste mein Mann wieder arbeiten und ich hatte einen Arzttermin.
Das war also unser Weihnachten 2016. Es war wunderschön, wenn auch anstrengend.
Dieses Weihnachten war so besonders, denn unser Sohnemann nahm zum ersten Mal alles wirklich wahr.
Und es war unser letztes Weihnachten nur zu dritt, nächstes Jahr sind wir zu viert 💕

Samstag, 17. September 2016

Kita Eingewöhnungswoche 5 - es ist geschafft!!!



Woche 5 ist nun um, eigentlich war die Eingewöhnung nurnoch ein paar Tage der Woche.
Deswegen geht dieser Bericht diesmal nur bis Mittwoch, denn ab da gibt es nichts mehr zu erzählen und die Eingewöhnung ist beendet.

Montag, der 12.09.2016

Am Montag brachte ich wie gewohnt um 09:30 Uhr den kleinen in die Kita.
Heute sollte er wieder mitessen und ich würde ihn um 11:30 Uhr wieder abholen.
Das Abliefern lief wie die letzten Tage mit kurzem Gejammer, aber er beruhigt sich auch wieder.
Inzwischen hängt ein neuer Zettel unten, den ich beim raus gehen sah - Scharlach ist zu Besuch in der Kita.
Jippiiiiiieeee ist denn nie Ruhe?!
Wie sonst auch bin ich mir was zu frühstücken holen gegangen und ging dann etwas spazieren.
Um 11:30 Uhr dann holte ich das komplett kaputte Kind wieder ab.
Wir besprachen wie es weiter gehen wird, morgen wird das erste Mal versucht, dass er dort schläft.
Ich solle doch bitte etwas vertrautes mitbringen.
Und morgen kommt der Terrorzwerg schon um 9 Uhr in die Kita anstatt erst um 09:30 Uhr.

Dienstag, der 13.09.2016

Heute ist der Tag der Tage gewesen, der letzte Schritt wird gemacht - danach ist mein kleines Baby ein Kindergartenkind von 9-14 Uhr.
Wir nahmen seine Spieluhr mit mit der Aussage die müsse danach aber wieder mit nach Hause, die ist schon über 20 Jahre alt und wurde schon von dem Onkel und der Tante heiß geliebt.
Ausnahmsweise ging es heute nach ein paar Tagen ohne Tränen beim Abschied - juhu Mama freute sich.
Mir wurde gesgt ich solle mich ab 12 Uhr ungefähr bereit halten, sie würden mich dann anrufen, falls er garnicht schlafen würde.
Ich fragte die Erzieherin noch ob Scharlach auch in der Gruppe sei, sie verneinte und sagte ihr sei kein Fall bekannt.
Ab 12 Uhr war ich in Bereitschaft, um 12:15 Uhr hielt ich es zu Hause nicht mehr aus und ging fest davon aus, dass gleich das Telefon klingeln würde, doch dies tat es nicht.
Vorsorglich ging ich schon in Richtung Kita, wo mir dann die Erzieherin entgegen kam und sagte, dass alles gut sei und er innerhalb von 10 Minuten ganz entspannt eingeschlafen ist und sie nun Pause macht.
Man war ich da erstaunt und super stolz - ich schrieb es sofort dem Papa, der es auch kaum glauben konnte.
Es war also geschafft, im Prinzip war mein Kind nun endgültig ein Kinergartenkind.
Gegen 14 Uhr kam ich dann in die Kita, der Terrorzwerg schlief noch.
Da es noch nicht 14 Uhr war wartete ich noch etwas und unterhielt mich mit der Erziehrin.
Sie erzählte mir, dass er etwas verdattert schaute, als sie ihn zum schlafen auszog - So in dem Motto ,,Was soll denn das jetzt?"
Irgendwann wurde er dann auch wach und strahlte die Erzieherin und mich an.
Die Erzieherin wollte ihm dann noch eine frische Windel machen und ihn anziehen, aber das wollte er nicht, weil Mama war ja nun da.
Er fing an zu weinen, also machte ich dies.
Wir nahmen die Spieluhr wieder mit nach Hause, morgen versuchen wir es ohne.

Mittwoch, der 14.09.2016

Eigentlich ist die Eingewöhnung seit gestern beendet, doch heute sollte ja ohne Spieluhr ds ganze laufen.
Ich habe ihn wieder um 9 Uhr in der Kita abgeliefert.
Danach ging ich Bötchen holen, denn der Papa hatte heute frei und deswegen konnten wir in Ruhe frühstücken.
Nach dem Frühstück gingen wir dann ein bisschen bummeln im Einkaufszentrum.
Die Zeit verging wie im Flug und gegen 14 Uhr holten wir dann den kleinen Terrorzwerg ab.
Die Erzieherin sagte, dass das Einschlafen heute nicht ganz so einfach war, er lauthals gemeckert hat, doch sie legte sich dann zu ihm etwas und dann schlief er doch ein.
Also doch eingeschlafen und damit war ich dann auch zufrieden gestellt.
Damit ist die Eingewöhnung beendet und er ist ein vollwertiges Kindergartenkind <3
Mein kleiner ist nun groß <3


Montag, 18. Januar 2016

Mit Baby auf einer Hochzeit Anfang Dezember 2015



Die Hochzeit war schon Anfang Dezember 2015, allerdings kam ich nicht vorher dazu meine Gedanken so zu ordnen, dass es für einen Text reichen würde - Hier gilt die Devise "Besser spät als Nie!"

Mit Baby auf einer Hochzeit?! - Für viele Mamas und Papas ein Grund zum Panikausbruch.
Klar freut man sich immer auf einer Hochzeit eingeladen zu sein, so auch wir, als wir von der Tante meines Mannes zu ihrer Hochzeit eingeladen worden sind.
Noch mehr freuten wir uns, dass die zwei sich nach ewigen Jahren (wenn ich richtig mitbekommen habe 18 an der Zahl) ndlich trauen sich zu binden.
Doch schon nach der ersten Info der Hochzeit begann das Gedankenkarrussell, was sonst ganz gemütlich im Kreis fährt und auf einem Karussellpferd sitzt, sich in eine Achterbahn zu verwandeln.
Hoch und runter, auf und ab - Gedanken links und rechts in der Kurve - Tausend Fragen.
Als Mama die viel nachdenkt und deren Kopf auch sonst selten mal die Klappe hält ein gefundenes Fressen.

Also fing ich an Schritt für Schritt meine Gedanken nach wichtig und her unwichtig zu sortieren und sie nach und nach ab zu arbeiten, denn sonst würde ich keine Ruhe finden.
Fragen wie "Was zieht das Baby an?", "Wie füttern wir das Baby, stillen oder Flasche?" oder "Was schenken wir?" waren schnell abgearbeitet.
Für das Baby wurde ein schicker gebrauchter Anzug im Internet gekauft und das Geschenk wurden Kerzen auf einem Teller mit Dekosteinen, Herzen und einem Geldschein. Füttern wollten wir das Baby mit der Flasche, also Fertigmilch einpacken und dort aufwärmen. Also Abgehakt.

Fragen wie "Was zieht die Mama an?" oder "Wo bekommt der Papa was möglichst günstiges, aber gut aussehendes zum anziehen her?" waren da schon schwieriger.

Mama wusste bis zum letzten Moment nicht was sie anzieht. Stundenlang stand ich vor dem Spiegel und probierte an, zog wieder aus und probierte wieder an. Nichts wollte so wirklich vernünftig passen, denn noch längst hatte ich nicht meine alte Figur zurück. Frustriert stand ich vor dem Spiegel, betrachtete mich schon wie ein Nilpferd - ok ich neige vielleicht leicht zur Übertreibung, liegt in meiner Natur. Als letzte Möglichkeit zog ich das Kleid herraus, in dem ich März 2012 selbst das Ja-Wort gab.
"Das kann doch garnicht passen!" Sagten mir meine Gedanken, aber ich probierte es trotzdem. Und siehe da, das Kleid war dehnfähig und passte noch und icch sah garncht mal so schlecht darin aus. Mein Outfit war gefunden. Ok super nurnoch der Mann des Hauses fehlte. Aufgrund seiner Körpermaße garnicht so einfach, breites Kreuz, etwas schwerer gebaut, aber schcließlich fand auch er etwas - ein Tshirt und ein Hemd drüber und dazu eine Jeans, ganz simpel, aber dennoch gut aussehend.

Juhu die nächsten Fragen waren geklärt - alles wichtige war geklärt und in meinem Kopf erledigt.
Eigentlich könnte mein Kopf nun abschalten und sich auf die Hochzeit freuen?!
Ja das dachte ich auch - aber mein Kopf sagte nur so: "Nö!"

Platz für weitere Gedanken, Platz für Ängste und Platz für noch mehr Panik.
Gedanken fuhren wie Lastwagen durch meinen Kopf.
"Der Kleine ist veerschnupft und nicht gut drauf, wie soll das nur werden?"
"Was mache ich, wenn er die ganze Trauung zusammenschreit und alle gucken?"
"Was ist wenn einige denken ich komm nicht klar, wenn mein Baby sich nicht beruhigen lässt?"
"Was ist, wenn er jemanden anspuckt?"

Tausend im nachhinein sinnlose Gedanken, an die ich Zeit verschwendet habe.
Mein Mann war die ganze Zeit die Ruhe selbst.

Dann kam dieser besagte Tag, der 04.12.2015.
Ich hatte mir den Wecker auf 07:30 Uhr gestellt, falls der Kleine länger schlafen sollte.
Der Papa schlief zu dem Zeitpunkt noch.
Also ging ich duschen und machte mich schon mal soweit fertig, damit ich in Ruhe den Kleinen fertig machen konnte später.
Als ich fast fertig geschminkt war wurde auch der kleine Mann wach, ich holte ihn aus dem Bett und er schaute mir interessiert beim fertig schminken zu.

Durch das frühe fertig machen hatte ich genügend Zeit und geriet nicht in Stress - den hätte ich nicht gebrauchen können.
In Ruhe stillte ich den kleinen Spatz nochmal, damit er während der Trauung dann ruhig und möglichst zufrieden war.
Danach wurde dann auch endlich der Papa wach, der dann mit dem kleinen zusammen duschen ging.
Nach dem Duschen machte ich den kleinen fertig und schwupps waren Mama und Baby fertig, nur der Papa ließ sich Zeit - Manchmal ein Fluch, wenn der Mann die Ruhe selbst ist.
Mama wurde schon nervös, dass Papa nicht in die Pötte kam - Zum Glück schaffte er es aber.

Die Trauung sollte um 11:30 Uhr anfangen, also wollten wir so um kurz nach 11:00 Uhr hier los um rechtzeitig zu sein - zum Glück fand die Trauung quasi bei uns um die Ecke statt.
Naja aber wie das mit einem Baby nunmal so ist kommt man die dann los, wenn man es wollte...
Aber da wir inzwischen schon ganz gut darin sind planen wir die Abreise immer schon etwas früher ein.
So, nochmal Windel wechseln und dann geht´s aber los.
Flasche, Windeln, Spucktuch - Check, alles eingepackt.
Puh war ich irgendwie aufgeregt - Schließlich sind da auch Leute, die ich garnicht kenne und da bin ich immer etwas schüchtern und ängstlich.

Zum Glück fiel diese Zeit genau in die Mittagsschlaf-Zeit, daher das Glück, dass das Baby im Auto einschlief und während der Trauung keinen Mucks von sich gab.
Erst nach der Trauung machte er seine Augen auf und guckte alle Menschen um sich herum genau an, er kannte sie schließlich ja garnicht.

In der Location zum Essen angekommen - die übrigens die selbe war, wie an unserer standesamtlichen Hochzeit - ging dann wenig später auch schon das Geschrei los.
Panik, Panik und nochmal Panik...Aber naja die Oma war ja auch da, der Opa war da und der Papa und und und - viele Leute die man auch kannte und anlächeln konnte.
Das bekamen wir noch gut gewuppt.

Doch dann kurz bevor wir unsere Vorspeise bekamen kam der groß Hunger beim kleinen Mann.
Gut dachten wir uns, also mchte Papa die Flasche fertig.
Wir bekamen einen Behälter mit heißem Wasser zum erwärmen der Flasche und legten los.
Als die Flache die richtige Temperatur hatte wollte der kleine Herr jedoch die Flasche nicht.
Hmmmmm der Hunger müsste doch eigentlich da sein fragten wir uns.
Aber nein, die Flasche wurde verweigert - dennoch war keine Ruhe.

Ok ein Plan B musste her - die Notfallbrust.
Also Mama kurz vorm Essen ab ins Auto, Träger vom Kleid runter und Brust raus.
Und siehe da - na klar hatte das Baby Hunger.
Er hat gegessen wie fast nie zuvor.
Schon zu viel, denn die Hälfte kam wieder raus. Zum Glück hatte Mama Taschentücher dabei und zum Glück nichts aufs Kleid.

Nach ca. 20 Minuten war dann das Baby auch wieder soweit zufrieden, dass man wieder rein gehen konnte.
Wie das aber meistens so ist mit einem 4 Monate altem Baby, es will nicht nur dabei sein, sondern mittendrin im Geschehen.
Also aß Mama zuerst ihre Suppe und dann der Papa.
Papa durfte aber früher essen als geplant, da die Partnerin von seinem Onkel Nr. 1 den kleinen auf ihren Schoß nahm und er die nette Dame anscheinend sehr sympatisch fand und sie interessiert anguckte und anlächelte.
Baby beschätigt - Mama und Papa konnten essen ohne Baby auf dem Schoß...Diesen Luxus hatten wir selten.
So verlief eigentlich das gesamte Essen.

Das Essen war super lecker.
Als Vorspeise gab es Spargelcremesuppe - Eigentlich bin ich kein Spargelfan, aber die war wirklich super lecker.
Der Hauptgang war ein schönes Stück Fleisch mit Petersilienkartoffeln, Rotweinsoße und Pilzen - Wobei die Pilze mein Schwiegervater gefuttert hat, zumindest ein paar ;-)
Und als Nachtisch gab es dann noch Vanilleeis mit Himbeeren.

Nach dem Essen waren wir erstmal alle pappsatt.
Es wurde sich unterhalten und gelacht.
Zwischendurch wurde der kleine müde, wollte ber nicht so recht schlafen, da tanzte die Partnerin von Onkel Nr. 2 meines Mannes mit ihm schunkelnd und er schlief ein.
Wir legten ihn in seinen Maxi Cosi und da schlief er erstmal ein wenig.
Partnerin von Onkel Nr. 1 deckte ihn liebevoll mit ihrem Schal zu.
Wenn der kleine wach war und quengelte wurde er Ansich von allen Seiten betüdelt und rumgetragen - eigentlich ein ganz entspannter Tag für Mama und Papa.

Am späteren Nachmittag wurde dann die Hochzeitstorte angeschnitten.
Diese wurde von der Partnerin von Onkel Nr. 1 angefertigt.
Sie macht das hobbymäßig, jedoch sehr gut.
Die Torte war einfach nur mega lecker und eigentlich viel zu schön zum essen.

Wäre ich nicht so voll gewesen hätte ich noch 10 weitere Stücke gegessen, weil diese so gut schmeckte.

Nach der Torte machten wir uns so langsam dann rar und traten den Weg gen Heimat an, denn für den kleinen Mann wurde es langsam aber sicher etwas viel und so mochte er nicht mehr - Verständlich bei so vielen neuen Gesichtern.

Im nachhinein waren meine Bedenken unbegründet.
-Keiner hat komisch geguckt
-Alle haben sich rührnd um den kleinen gekümmert, so dass Mama und Papa diesen Tag auch genießen konnten
-Das Essen war super lecker

Es war ein wunderschöner Tag, der viel zu schnell zu Ende war - wie das so ist mit solchen Tagen.
Und von diesem Tag habe ich auch etwas mitgenommen...


Ein Ausflug/Fest mit Baby kannst du nicht 100% planen, denn das Baby könnte dir immer mal einen Strich durch den Plan machen! Also mach dir nicht zu viele Gedanken vorher, sondern gehe ruhig und entspannt an die Sache ran.